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Zwei verkaufsoffene Sonntag in Dresden: Händler erwarten Rekordumsätze im Weihnachtsgeschäft

Zwei verkaufsoffene Sonntag in Dresden: Händler erwarten Rekordumsätze im Weihnachtsgeschäft

Sachsens Händler hoffen nach einem durchwachsenen Herbst jetzt auf das Weihnachtsgeschäft. „Die Erwartungen sind groß“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Sachsen Eberhard Lucas.

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Weihnachtskugeln in einem Kaufhaus.

Quelle: dpa

Zumal das Einkaufsvergnügen in diesem Jahr nicht durch Streitigkeiten und ungewisse Ladenöffnungszeiten getrübt werde. „Die meisten Städte haben sich rechtzeitig entschieden, an welchen Adventssonntagen sie öffnen wollen“, sagte Lucas.

Erlaubt sind maximal fünf Sonntage pro Jahr - allerdings müssen die Läden vor und nach einem verkaufsoffenen Wochenende geschlossen bleiben. Nachdem es in den vergangenen Jahren immer wieder juristische Streitigkeiten mit Landeskirche und Gewerkschaften gegeben habe, verlaufe in diesem Winter alles friedlich, so Lucas. Wann die Geschäfte offen stehen, ist allerdings von Stadt zu Stadt verschieden.

Die Dresdner können am ersten Advent (2. Dezember) sowie am dritten Advent (16. Dezember) durch die Geschäfte bummeln. Plauen hat den 9. und den 23. Dezember als verkaufsoffenene Sonntage festgelegt. „Für Handel und Gastronomie hätten wir uns natürlich weitere gewünscht“, sagte ein Stadtsprecher. Aber er habe auch Verständnis für Kirchen und Gewerkschaften. Mit der jetzigen Regelung sei das Verhältnis ausgewogen, hieß es.

In Chemnitz haben die Geschäfte am ersten und dritten Advent geöffnet. Davon erhoffen sich die Händler einen zusätzlichen Ansturm, etwa im Chemnitz-Center: „Nach dem ersten Schnee gab es schon große Nachfrage nach warmer Kleidung“, sagte Center-Manager Martin Müller. Die Menschen würden in diesem Jahr eher an den Winter denken - und sich darauf einrichten. Mit einer neuen Weihnachtsdekoration, darunter leuchtende Riesenkugeln und Girlanden, will der Shopping-Tempel die Kunden auf das bevorstehende Fest einstimmen.

Am 9. und 23. Dezember können Besucher nicht nur über den Weihnachtsmarkt, sondern auch durch die Läden in Leipzigs Innenstadt bummeln. „Dann ist die Stadt rappelvoll“, sagte eine Sprecherin des City Leipzig Marketing. Die Vorweihnachtszeit sei die verkaufsstärkste Zeit des Jahres. „Und in diesem Jahr sind die Erwartungen besonders groß.“ Denn der späte und durchwachsene Sommer habe den Händlern eher das Geschäft verhagelt.

Auch der Landesverband hofft nach Diskussionen um steigende Energiepreise und Eurokrise jetzt auf steigende Kauflaune der Sachsen. Neben Klassikern wie Uhren, Schmuck, Parfüm stehe in diesem Jahr vor allem Technik auf dem Wunschzettel der Kunden, sagte Eberhard Lucas. Vor allem Smartphones, Computer aber auch Elektronik-Spielzeug seien der Renner - darunter Autorennbahnen ohne Kabel und ferngesteuerte Fahrzeuge. Deutschlandweit rechnen die Einzelhändler sogar mit einem Rekordumsatz von mehr als 80 Milliarden Euro und damit einem Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Halten sich alle Städte an die Vorgaben, sucht die evangelische Landeskirche in diesem Jahr keine juristische Auseinandersetzung. „Dennoch sind wir der Meinung, dass verkaufsoffene Sonntage nicht unbedingt notwendig sind“, sagte Sprecher Matthias Oelke. Am Sonntag könne man sich auf andere Dinge besinnen, gerade in der Vorweihnachtszeit: Gottesdienste oder Konzerte besuchen, Zeit mit der Familie verbringen - oder einen Bummel über den Weihnachtsmarkt genießen.

dpa

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