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Zum Start der Hopfenernte rechnet Feldschlösschen mit Anstieg der Bierpreise

Zum Start der Hopfenernte rechnet Feldschlösschen mit Anstieg der Bierpreise

Zum Start der Hopfenernte in Sachsen blicken die Brauereien mit Sorge auf die Rohstoffpreise für Gerste.„Durch die Trockenheit im Frühjahr und den nassen Juli ist die Gerstenernte um 40 Prozent eingebrochen.

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Quelle: dpa

Zum Start der Hopfenernte in Sachsen blicken die Brauereien mit Sorge auf die Rohstoffpreise für Gerste.

„Durch die Trockenheit im Frühjahr und den nassen Juli ist die Gerstenernte um 40 Prozent eingebrochen. Die Preise für das Getreide haben sich verdoppelt", so Mike Gärtner von Feldschlösschen gegenüber DNN-Online. Die schlechte Nachricht für alle Biertrinker: Gärtner rechnet für 2012 mit einem Preisanstieg von einem Euro pro Kasten.

Auch die kleinen Brauereien, wie die Neustädter Hausbrauerei Schwingenheuer befürchten einen Anstieg der Preise für den Gerstensaft. „Der sächsischen Hopfenernte sehe ich gelassen entgegen, doch die geringe Gerstenernte bereitet mir Sorgen", so der Brauer Christian Schwingenheuer. Und weiter: „Ich rechne mit einem Anstieg der Bierpreise von vier bis fünf Prozent."

Optimistischer sieht Reinhard Zwanzig, der Vorsitzende des Sächsisches Brauerbundes die Lage. „Der Erntebericht für die Sommerbraugerste 2011 in Deutschland klingt optimistisch, nachdem die sommerliche Witterung ab Mitte August die Beständevollständig abreifen ließ. Bei einer um 15 Prozent gesteigerter Anbaufläche wird diezu erwartende Erntemenge bundesweit auf rund eine Million Tonnen Braugerste prognostiziert." Zum eventuellen Preisanstieg beim Gerstensaft sagte Zwanzig: „Aus der Erfahrung der vergangenen Jahren haben die Rohstoffpreise allerdingskeine preiserhöhende Wirkung für den Kastenpreis im Handel."

Landwirtschaftsminister Frank Kupfer (CDU) hatte am Donnerstag die Hopfenernte in Sachsen gestartet. Bis Ende September wird der Rohstoff für das beliebte Getränk geerntet. Gerechnet wird mit einem Ertrag von etwa 15 000 Zentnern, so das Landwirtschaftsministerium.

„Das entspricht dem durchschnittlichen Ernteergebnis der vergangenen fünf Jahre", so Kupfer am Donnerstag. „Deshalb kann man von einer guten Ernte sprechen."Das Wetter hatte es den Landwirten nicht leicht gemacht. Im Mai machte die Hitze den Hopfenpflanzen zu schaffen. Der Dauerregen und die feuchte Witterung im Juli machte die Pflanzen anfällig für Pilzkrankheiten.

Julia Vollmer

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