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Wirtschaftsminister Morlok: Sachsen holt bei erneuerbaren Energien auf

Wirtschaftsminister Morlok: Sachsen holt bei erneuerbaren Energien auf

Das Braunkohleland Sachsen wird nach Ansicht von Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) vom Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie profitieren. Die Stromerzeugung aus Braunkohle werde steigen, sagte Morlok in einem Gespräch.

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Braunkohlekraftwerk Boxberg des Betreibers Vattenfall Europe in der Oberlausitz.

Quelle: dpa

Das sichere die Arbeitsplätze in der Braunkohlewirtschaft. Die Tagebaue von Vattenfall und Mibrag sowie die Vattenfall-Kraftwerke haben in Sachsen rund 3000 direkte Beschäftigte. Die Mibrag betreibt im Freistaat unter anderem den Tagebau Vereinigtes Schleenhain.

„Die Akzeptanz in Sachsen für die Braunkohle ist sehr groß, auch weil wir bei Genehmigungsverfahren sorgsam zwischen den einzelnen Interessen abwägen", betonte der Minister. Als Beispiel nannte er den Ort Kieritzsch. Das Oberbergamt hatte der Mibrag eine weitere Abbaugenehmigung versagt. Allerdings hat sich der Tagebau schon bis an die Ortsgrenzen vorgeschoben.

Längerfristig setze auch Sachsen auf einen größeren Anteil der erneuerbaren Energien im Energiemix. Nach der jüngsten amtlichen Statistik lag der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch im Jahr 2009 bei 14,6 Prozent. Im Bundesdurchschnitt waren es 16,4 Prozent. „Wir holen auf", sagte Morlok. Für 2011 rechne er in Sachsen mit 17 Prozent. Allein sein Ministerium habe im Doppelhaushalt 2011/2012 rund 26 Millionen Euro zur Förderung erneuerbarer Energien und für Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz eingestellt.

14,5 Mio. Euro davon sind Teil eines auf drei Jahre angelegten Programms für die angewandte Forschung an innovativen Energietechniken. „Dazu liegen bereits förderfähige Anträge mit einem Volumen von 18 Millionen Euro vor", sagte Morlok. Angesichts immer knapperer Ressourcen sei die Steigerung der Energieeffizienz unabdingbar. Das betreffe vor allem die Gebäudesanierung. Der Freistaat unterstütze mit einer ganzen Reihe von Förderprogrammen die energetische Gebäudesanierung in Unternehmen, im Wohnbereich und auch in öffentlichen Gebäuden.

Von Gitta Keil, dpa

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