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Wirtschaftsförderung: Die Zeit großer Ansiedlungen in Sachsen ist vorbei

Wirtschaftsförderung: Die Zeit großer Ansiedlungen in Sachsen ist vorbei

Die Zeit „spektakulärer" Ansiedlungen von Unternehmen mit Tausenden neuer Arbeitsplätzen ist aus Sicht der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) vorüber. „Jetzt steht die Unterstützung von kleineren Firmen und Existenzgründern im Vordergrund", sagte Geschäftsführer Peter Nothnagel, am Montag anlässlich des 20. Jubiläums der Gesellschaft.

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Quelle: dpa

Die WFS ist ein Unternehmen des Freistaates. Sie soll unter anderem Kontakte zu Investoren herstellen und sächsische Firmen vor allem im Ausland unterstützen. Sie hat in diesem Jahr einen Etat von rund 7,5 Millionen Euro.

Nach Angaben Nothnagels hat die Wirtschaftsförderung seit 1991 rund 430 Unternehmensansiedlungen mit mehr als 47 300 Arbeitsplätze begleitet. Mit rund 14 000 entstanden seit 2001 die meisten Arbeitsplätze in den Branchen Automobilität und Logistik, gefolgt von rund 5500 in der Mikroelektronik und Kommunikationstechnik, 1200 im Bereich Umwelttechnik und Energie sowie rund 1000 im Maschinen- und Anlagenbau.

Bei den Auslandsmärkten will die Wirtschaftsförderung laut Nothnagel ihre Bemühungen neben China vor allem in Indien und den Golfstaaten verstärken. Noch im November starte eine Delegation von Unternehmen mit Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) nach Indien, hieß es. Dabei gehe es vor allem um die Branchen Produktions- und Automatisierungstechnik.

In den USA sollen Technologien zu erneuerbaren Energien und in Mexiko Umwelttechnologie angeboten werden, zudem will man erste Kontakte mit Brasilien knüpfen. Dauerbrenner blieben Japan, Russland, die mittel- und osteuropäischen Staaten sowie Österreich. Handwerksbetriebe sollen bei Geschäften in den angrenzenden westeuropäischen Ländern wie Frankreich, Belgien oder den Niederlanden unterstützt werden.

dpa

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