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Wirtschaft wirbt um Lehrlinge - 30000 freie Ausbildungsplätze bei den Kammern

Wirtschaft wirbt um Lehrlinge - 30000 freie Ausbildungsplätze bei den Kammern

Die Aussichten sind günstig. Zumindest für die jungen Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen. Weniger zufrieden mit der Lage sind die Unternehmen. Für sie wird es tendenziell immer schwieriger, freie Lehrstellen zu besetzen.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), die Dachorganisation der regionalen Industrie- und Handelskammern (IHK), wirbt daher um Bewerber.

"Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind in diesem Jahr hervorragend", sagte gestern in Berlin DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Allein bei der Bundesagentur für Arbeit seien Ende Mai 10 000 Ausbildungsplätze mehr gemeldet als im Vorjahresmonat. In der IHK-Lehrstellenbörse gebe es noch rund 30 000 freie Stellen in nahezu allen Branchen und Berufen für das bevorstehende Ausbildungsjahr, berichtete Schweitzer. Besonders gesucht würden Kaufleute im Einzelhandel, Köche, Restaurant- und Hotelfachleute, aber auch Fachinformatiker oder Industrie- und Bürokaufleute. Nach Erkenntnissen des DIHK-Präsidenten bestehen insbesondere in Ostdeutschland gute Aussichten, auch im Traumberuf einen Ausbildungsplatz zu finden. Schließlich hätten sich die Schulabgängerzahlen hier in den vergangenen zehn Jahren halbiert. Im Bereich der Industrie- und Handelskammer Dresden gibt es derzeit noch mehr als 2000 freie Ausbildungsplätze. Sachsenweit dürften es gut 3200 freie Lehrstellen bei den IHK sein. Laut IHK Dresden sollte bei mehr als 100 verschiedenen Berufen - von A wie Automobilkaufmann über Elektroniker, Friseure und Hotelfachleute bis Z wie Zerspanungsmechaniker - für alle Neigungen und Fähigkeiten ein geeignetes Angebot dabei sein. Zahlenmäßig ganz vorn rangieren die Angebote aus Hotellerie und Gastronomie, aus der Metallbranche, aus Handwerk und Handel sowie von Banken und Versicherungen. Nach wie vor bestünden für die Mädchen und Jungen, die sich derzeit auf Lehrstellensuche befinden, sehr gute Chancen auf eine interessante und zukunftsweisende Berufsausbildung. Dafür sprechen nicht allein die vielen offenen Stellen, sondern auch die Breite des Angebotes und die vergleichsweise geringe Zahl an Mitbewerbern.

Positive Zahlen meldete gestern das sächsische Handwerk. Bis zum 31. Mai seien bei den drei Handwerkskammern zusammen 1629 Ausbildungsverträge unterschrieben worden - 13,9 Prozent mehr als zum Vorjahreszeitpunkt, teilte der Sächsische Handwerkskammertag in Dresden mit. Es seien noch rund 1000 Lehrstellen verfügbar.

Die Wirtschaft brauche nicht nur Akademiker, sondern ganz besonders dringend Facharbeiter und Meister, sagte der DIHK-Präsident. In Industrie und Handel gebe es 250 Ausbildungsberufe.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.06.2014

Ulrich Milde und Ingolf Pleil

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