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„Weißes Gold“: Kaolinabbau bei Freiberg wird vorangetrieben

„Weißes Gold“: Kaolinabbau bei Freiberg wird vorangetrieben

Den Porzellanherstellern soll nicht der Stoff ausgehen: Der Abbau von Kaolin wird in Sachsen vorangetrieben. Kaolin ist der Rohstoff für das „weiße Gold“. Derzeit wird das wichtige Gestein in insgesamt 13 Tagebauen gewonnen, vier weitere Abbaustätten sollen nach Angaben des Sächsischen Oberbergamts dazukommen.

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Kaolin ist der Rohstoff für das „weiße Gold“, das in der Meißner Porzellanmanufaktur hergestellt wird.

Quelle: Ralf Hirschberger

Für eine geplante Abbaustätte im Käbschütztal - nur wenige Kilometer Luftlinie von der Porzellan-Manufaktur Meissen entfernt - wurde nun eine wichtige Hürde genommen. Das Raumordnungsverfahren für das geplante, 164 Hektar große Abbaufeld im Käbschütztaler Ortsteil Schletta wurde abgeschlossen. Nun folgt das bergrechtliche Planfeststellungsverfahren. Dieses werde voraussichtlich drei bis fünf Jahre in Anspruch nehmen, sagte Prof. Bernhard Cramer, Oberberghauptmann beim Oberbergamt in Freiberg der dpa.

Im Jahr 2011 wurden in Sachsen nach Angaben des Oberbergamts in den 13 Tagebauen rund 1,6 Millionen Tonnen Kaolin gewonnen, 2010 waren es 1,2 Millionen. Die Lagerstätte Schletta umfasse eine Vorratsmenge an Kaolin von rund 6 Millionen Tonnen. 40 Jahre lang sollen rund 150 000 Tonnen pro Jahr abgebaut werden.Kaolin wird auch als Porzellanerde bezeichnet. Es wird zur Herstellung von weißem Porzellan und für hellbrennende Tonmassen verwendet sowie als Füllstoff und Aufheller bei der Papierherstellung. Außerdem kommt das Mineral in Farben und Lacken vor sowie als Weichmacher in der Reifenproduktion.

In Sachsen gibt es neben den Kaolinvorkommen bei Meißen auch Abbaustätten bei Kamenz sowie bei Wermsdorf. Nach Bayern ist Sachsen der bundesweit zweitgrößte Kaolin-Standort. Die größte Abbaustätte ist im bayerischen Amberg. Deutschland ist nach Angaben des Oberbergamtes der größte Kaolinproduzent in Europa und der drittgrößte weltweit.

dpa

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