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Weihnachtsgeschäft in Sachsen brummt - Umsätze von 3,8 Milliarden Euro erwartet

Weihnachtsgeschäft in Sachsen brummt - Umsätze von 3,8 Milliarden Euro erwartet

Der sächsische Einzelhandel wird im diesjährigen Weihnachtsgeschäft leicht höhere Umsätze erzielen als im vergangenen Jahr. „Wir erwarten eine Steigerung des Umsatzes im Vergleich zu 2011 von rund 1,5 Prozent“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Sachsen, Eberhard Lucas, in Dresden.

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Menschen im weihnachtlichen Gedränge in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Für das gesamte Weihnachtsgeschäft, zu dem der Einzelhandel die Monate November und Dezember zählt, erwartet der Handelsverband Umsätze von rund 3,8 Milliarden Euro im Freistaat. „Die Eurokrise und auch der Anstieg bei den Strompreisen im kommenden Jahr schrecken offenbar kaum jemanden davon ab, Geld für Konsum auszugeben“, sagte Lucas.

Direkt für Weihnachtsgeschenke werden im Freistaat in diesem Jahr nach Schätzungen des Verbands etwa 750 Millionen Euro gezahlt. Davon entfielen circa 170 Millionen auf Bargeldgeschenke und etwa 67 Millionen Euro auf Geschenkgutscheine. „Die Gutscheine, die zu Weihnachten verschenkt werden, tragen nach den Weihnachtsfeiertagen nochmals zu Einnahmen im Einzelhandel bei“, sagte Lucas. Die Gutscheine würden oft unmittelbar nach den beiden Feiertagen in den Geschäften eingelöst.

Geschäft läuft trotz Eurokrise

Branchen, die traditionell häufig gekaufte Weihnachtsgeschenke wie Spiele, Kosmetika, Schmuck, Uhren und Parfüm anbieten, erwirtschaften Lucas zufolge zwischen 25 und 30 Prozent ihres Jahresumsatzes zur Weihnachtszeit. Oft nachgefragt werden außerdem Artikel der Unterhaltungselektronik, wozu in diesem Jahr vor allem Tablet-Computer, Smartphones und Spielkonsolen zählten.

„Beim Textilhandel sehen wir noch Umsatzreserven“, sagte Lucas. „Warme Winterbekleidung wurde im November nur schlecht verkauft.“ In den vergangenen Wochen, als in Sachsen niedrige Temperaturen herrschten, seien aber auch Wintersachen häufiger gekauft worden.

Der Handel über Internetseiten, der in vielen Fällen 25 Prozent seines Umsatzes in der Weihnachtszeit erzielt, verzeichnet laut Lucas in diesem Jahr eine Steigerung von rund zwölf Prozent im Vergleich zu 2011. „Die Grenzen zwischen stationärem Einzelhandel und dem Verkauf im Internet verschwimmen immer mehr“, sagte Lucas. „Die meisten Mittelständler haben inzwischen erkannt, dass es ohne eigenen Internetauftritt und kleinem Onlinegeschäft nicht geht.“

Der Einzelhandel erwartet für das vierte Adventswochenende, an dem auch am Sonntag in vielen Städten Sachsens Geschäfte geöffnet haben, abermals gute Umsätze.

dapd, Sven Eichstädt

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