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Verbraucher starten optimistisch ins neue Jahr

Konjunktur Verbraucher starten optimistisch ins neue Jahr

Terrorwarnungen und den weiter wachsenden Flüchtlingszahlen zum Trotz - Deutschlands Verbraucher geben sich weiter optimistisch. Die Verbraucherstimmung ist zum Jahresauftakt 2016 kaum schlechter als in den Vormonaten. Das könnte sich aber rasch ändern.

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Auch Terrorgefahr und Flüchtlingskrise haben den Deutschen die Konsumlaune nicht verderben können.

Quelle: Ralf Hirschberger

Nürnberg. Deutschlands Verbraucher sind mit unverändert guter Konsumlaune ins neue Jahr gestartet. Auch Terrorgefahr und Flüchtlingskrise haben die Verbraucherstimmung im Januar nicht sonderlich trüben können.

Das berichtet das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK am Mittwoch in seiner neuesten Konsumklimastudie. Solange die Konjunktur stabil und die Arbeitsplätze sicher sind, dürfte sich das vorerst auch kaum ändern, sagte der GfK-Konsumforscher Rolf Bürkl der Deutschen Presse-Agentur.

Zwar rechnen nach GfK-Feststellungen viele Verbraucher in den kommenden Monaten mit leicht sinkenden Einkommen; das führe aber nicht dazu, dass sie größere Anschaffungen verschieben, berichtet Bürkl. Auch in Bezug auf die Konjunktur seien die Deutschen wieder etwas optimistischer. Dadurch rechnet die GfK für den Februar mit einem unveränderten Konsumklimaindex von 9,4 Punkten. Das Konsumklima bleibe weiter stabil, ist Bürkl überzeugt.

Zuversichtlich stimmt den Konsumforscher das wieder gewachsene Vertrauen der Bundesbürger in die Konjunktur. Der bei Umfragen unter rund 2000 Verbrauchern ermittelte Indikator für die Konjunkturerwartung liegt mit einem Wert von 4,2 wieder deutlich im Plus; im Dezember hatte er lediglich bei 2,9 gelegen, in der Boomphase vor einem Jahr allerdings bei 22,5 Zählern. "Allen Risiken zum Trotz gehen die Konsumenten derzeit davon aus, dass die deutsche Wirtschaft weiter moderat wachsen wird", betonte Bürkl.

Dass die Börsen-Turbulenzen zum Jahresbeginn die Verbraucher weitgehend unberührt gelassen hat, überrascht Bürkl nicht: "Die Verbraucher reagieren darauf gelassen. Den die wenigsten sind in Aktien investiert". Viele Verbraucher übersähen allerdings, dass die schwache Weltkonjunktur und der niedrige Ölpreis, die die Kursrückgänge ausgelöst hatten, mittelfristig auch auf die deutsche Konjunktur durchschlagen könnten. Für Viele zähle vorrangig die aktuell gute Arbeitsmarktlage und das anhaltende Wirtschaftswachstum.

Trotzdem sollten die aktuellen Risiken für das Konsumklima nicht unterschätzt werden, warnte Bürkl. Ein Terroranschlag in Deutschland oder auch das wachsende Gefühl der Verbraucher, von dem anhaltenden Flüchtlingsstrom finanziell überfordert zu sein, könnte die gute Verbraucherstimmung in Deutschland rasch kippen, sagte der Konsumforscher. "Das könnte die Menschen verunsichern. Und Verunsicherung ist Gift für das Konsumklima. Dann halten die Verbraucher rasch ihr Geld zusammen statt es in den Konsum zu stecken."

dpa

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