Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Verband: Frankreich-Tourismus von Anschlägen kaum betroffen

Terrorismus Verband: Frankreich-Tourismus von Anschlägen kaum betroffen

Wieder hat es Frankreich getroffen. Auf der Strandpromenade von Nizza rast ein 31-Jähriger mit einem Lastwagen durch die Menschenmenge und richtet ein Blutbad an. Kehren Urlauber aus Sorge vor Angriffen dem Land den Rücken?

Voriger Artikel
Auto-Branchenverband: TTIP muss Erfolg werden
Nächster Artikel
Deutsche Bank dünnt Filialnetz aus

Touristen vor der Basilika Sacré-Coeur im Stadtteil Montmartre in Paris.

Quelle: Peter Kneffel

Berlin. Der Deutsche Reiseverband (DRV) erwartet nach dem Anschlag in Nizza keine dramatischen Folgen für den Tourismus in Frankreich.

Das legten die Erfahrungen mit früheren Angriffen in Frankreich, aber auch in anderen Ländern wie der Türkei nahe, sagte Verbandssprecherin Sibylle Zeuch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Nach dem Angriff auf die Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" und den Attentaten vom 13. November in Paris seien die Besucherzahlen einige Wochen lang zurückgegangen. "Das hat sich dann aber schnell wieder normalisiert", stellte Zeuch fest. Unter den Frankreich-Gästen seien auch viele Geschäftsreisende und solche, die Freunde und Verwandte besuchten. Diese hätten sich von den Ereignissen nicht abschrecken lassen.

Im weltweiten Vergleich ist Frankreich seit vielen Jahren das beliebteste Reiseland vor den USA und Spanien. Das hat sich auch nach den beiden Pariser Terroranschlägen im Januar und im November 2015 nicht geändert. Die Zahl ausländischer Gäste in Frankreich stieg nach Angaben des nationalen Statistikamts sogar leicht von 83,8 Millionen (2014) um 0,8 Prozent auf 84,5 Millionen (2015). Global war das Wachstum allerdings deutlich größer: Die Urlauberzahl erhöhte sich 2015 um 4,4 Prozent auf 1,18 Milliarden.

Bei den Deutschen landet Frankreich auf der Liste der beliebtesten ausländischen Reiseziele lediglich auf Platz 7 mit einem Anteil von 2,9 Prozent. Ganz oben stehen Spanien (13,1 Prozent), Italien (8,2 Prozent) und die Türkei (7,3 Prozent), wie aus der Studie Reiseanalyse 2016 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen hervorgeht.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 14,69 +0,71%
BAYER 87,21 +0,71%
HEID. CEMENT 83,50 +0,67%
DT. BANK 14,73 -1,98%
VOLKSWAGEN VZ 118,37 -0,71%
LUFTHANSA 12,14 -0,50%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 166,72%
Structured Solutio AF 154,79%
AXA IM Fixed Incom RF 141,93%
Stabilitas PACIFIC AF 140,74%
Crocodile Capital MF 122,39%

mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr