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VW-Lastwagen-Töchter leiden unter schwachem Brasiliengeschäft

Auto VW-Lastwagen-Töchter leiden unter schwachem Brasiliengeschäft

Auch die Lkw-Töchter MAN und Scania machen dem vom Abgas-Skandal gebeutelten VW-Konzern derzeit keine Freude. Vor allem die Lage in Brasilien belastet die Unternehmen weiter.

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VW will seine beiden Lkw-Marken MAN und Scania enger miteinander verzahnen

Quelle: Andreas Gebert

München. Bei MAN brachen Umsatz und Auftragseingang der Tochter dort im dritten Quartal erneut so stark ein, dass das Wachstum andernorts die Entwicklung nicht auffangen konnte. Scania konnte dank der Geschäfte in Europa die Rückgänge in Südamerika zwar ausgleichen, sinkende Bestellungen deuten aber auch hier auf zunehmende Probleme hin.

Die Bestellungen sackten bei Scania um 14 Prozent ab. Vor allem in den kriselnden Märkten Russland und Brasilien brachen Aufträge weg. In Brasilien kämpfen die Hersteller gegen die Folgen der Rezession. Lkw-Bauer bekommen eine schrumpfende Konjunktur oft besonders heftig zu spüren. Auch Rivale Daimler hat dort Probleme. Die Scania-Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 Prozent auf 22,9 Milliarden schwedische Kronen (2,4 Mrd Euro). Unterm Strich verdiente Scania knapp 1,6 Milliarden Kronen, ein Plus von 12 Prozent.

Bei MAN schlug die Schwäche in Südamerika heftiger zu Buche. Der Konzernumsatz sank im Jahresvergleich um 7 Prozent auf 3,26 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Auftragseingang schrumpfte um 9 Prozent auf 3,16 Milliarden Euro.

Beim operativen MAN-Ergebnis schlugen Kosten für den Umbau des Unternehmens nicht mehr so stark zu Buche wie noch im ersten Halbjahr, als der Konzern rote Zahlen schrieb. Im dritten Quartal legte MAN hier sogar leicht um 4 Prozent auf 86 Millionen Euro zu. Unterm Strich trug vor allem ein besseres Finanzergebnis dazu bei, dass der Gewinn von 22 Millionen Euro auf 54 Millionen Euro stieg.

VW will seine beiden Lkw-Marken MAN und Scania enger miteinander verzahnen. Wegen der hohen Kosten dafür hatte MAN bereits im Juli seine Gewinnerwartungen für das laufende Jahr zusammengestrichen. Der im Mai eingeleitete Sparkurs inklusive des Abbaus von 1800 Stellen werde das operative Ergebnis stark belasten, die operative Rendite dürfte sich mehr als halbieren, hatte der Konzern angekündigt.

dpa

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