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Südkorea prüft Abgaswerte aktueller Diesel bei VW und Audi

Auto Südkorea prüft Abgaswerte aktueller Diesel bei VW und Audi

Abgastests, Durchsuchungen, Strafanzeigen - auch in Südkorea lässt der Diesel-Skandal den Volkswagen-Konzern so bald nicht los. Jetzt sollen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft weitere Motorenmodelle unter die Lupe genommen werden.

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Quelle: Yonhap/Archiv

Seoul (dpa) - Im VW-Abgas-Skandal weiten die südkoreanischen Behörden laut Medienberichten ihre Ermittlungen gegen den Autokonzern aus. Jetzt sollen auch aktuelle Modelle auf die Einhaltung von Abgas-Vorschriften hin überprüft werden.

Das berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das Büro der Staatsanwaltschaft in Seoul. 

Getestet werden soll demnach unter Aufsicht des Umweltministeriums der aktuelle Motor EA 288 mit 1,6 Liter Hubraum. Der Antrieb mit der Schadstoffklasse Euro 6 ist im VW Golf sowie in den Audi-Modellen A1 und A3 verbaut. Vorgesehen seien Fahrtests über 3000 Kilometer. Ergebnisse sollten bis Ende April vorliegen.

Für den Vorgänger-Motor EA 189 mit der Euronorm 5 hatte Volkswagen den Einbau einer illegalen Software eingeräumt, durch die Abgaswerte geschönt werden. 

Nach eigenen Abgastests bei mehreren Modellen der Marken VW und Audi hatten die südkoreanischen Behörden im November eine Rückrufaktion angeordnet. Betroffen sind Autos mit Antrieben der Bauart EA 189, die vor allem zwischen 2008 und 2015 verkauft wurden. Allerdings wird dem Unternehmen vorgeworfen, bislang nur mangelhafte Rückrufpläne für mehr als 125 000 Diesel-Fahrzeuge eingereicht zu haben.

Im Januar hatte das Umweltministerium deshalb gegen den Geschäftsführer von Audi Volkswagen Korea, Johannes Thammer, Strafanzeige erstattet. Auch wurden die VW-Niederlassung in der Hauptstadt Seoul sowie ein Inspektionszentrum des Autobauers durchsucht. 

Am vergangenen Mittwoch habe das Umweltministerium erneut die Rückrufpläne von VW als nicht ausreichend zurückgewiesen, berichtete Yonhap. VW hatte im Februar mitgeteilt, das Unternehmen sei mit dem Ministerium im Gespräch über den Rückrufplan. Erst wenn er von den Behörden akzeptiert sei, könne die Aktion starten.

dpa

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