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Streiks im Einzelhandel gehen am Samstag weiter - Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt

Streiks im Einzelhandel gehen am Samstag weiter - Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt

Im Einzelhandel in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind die Streiks am Samstag fortgesetzt worden. Nachdem die Tarifverhandlungen am Freitag ohne Ergebnis vertagt wurden, wolle man „den Druck aufrechterhalten“, sagte am Samstag Jörg Lauenroth-Mago von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi.

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Im Einzelhandel in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wird weiter gestreikt.

Quelle: dpa

Schwerpunkte des Streiks seien unter anderem Dresden, Erfurt, Gera, Gardelegen und Blankenburg. Die zweite Verhandlungsrunde war am Freitag ohne Einigung abgebrochen worden. Bis zu den nächsten Gesprächen am 20. Juni soll es laut Verdi weitere Streiks geben.

Die Arbeitgeber hätten am Freitag zwar ein deutlich besseres Angebot als in der ersten Runde vorgelegt, wollten aber Ausnahmeregelungen für Aushilfen. „Eine Aushilfe arbeitet aber nicht aus Langeweile, sondern weil sie Geld verdienen will“, sagte Lauenroth-Mago. Verdi verlange gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

Nach Angaben der Gewerkschaft hatten die Arbeitgeber für das Jahr 2011 eine Lohnerhöhung um drei Prozent und für 2012 weitere zwei Prozent in Aussicht gestellt, bei je zwei Nullmonaten. Aushilfen sollten jedoch 15 Prozent weniger Gehalt bekommen. Verdi hatte zuvor für die etwa 256 000 Beschäftigten vier Prozent mehr Lohn und eine zusätzliche Anhebung des Verdienstes um 65 Euro in den unteren Einkommensgruppen verlangt.

„In den nächsten Tagen wird weiter sondiert, ich hoffe, dass wir am 20. Juni die Landung schaffen“, sagte der Verhandlungsführer von Verdi. Am Freitag hatten laut Gewerkschaft rund 500 Beschäftigte aus allen drei Ländern vor dem Verhandlungsort für höhere Löhne demonstriert.

dpa

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