Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Google+
Steigende Schäden durch Cyber-Kriminalität im Mittelstand

Mittelstand Steigende Schäden durch Cyber-Kriminalität im Mittelstand

Sensible Kundendaten in falschen Händen, Hacker-Angriffe auf wichtige Produktionsprozesse - unterschätzt der Mittelstand die Gefahr von Datendiebstahl? Ein neues Gesetz zwingt Firmen zum Handeln.

Voriger Artikel
Trotz niedriger Preise: Mehr Öl aus der Nordsee
Nächster Artikel
Mehr Geld im Portemonnaie: Löhne steigen stärker als Inflation

Deutschland Mittelstand ist nur unzureichend gegen Cyber-Kriminelle gerüstet.

Quelle: Jochen Lübke

Frankfurt/Main. Trotz steigender Schäden durch Hackerangriffe und Datenklau rüsten sich Deutschlands Mittelständler einer Studie zufolge nur unzureichend gegen Cyber-Kriminalität.

Jedes zehnte mittelständische Unternehmen wurde 2014 mindestens einmal Opfer einer Attacke aus dem Internet, wie eine Umfrage der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ergab.

Im Schnitt entstand ein wirtschaftlicher Schaden von 80 000 Euro. In einzelnen Fällen lag er sogar bei mehr als 500 000 Euro. Ein Jahr zuvor wurde die Schadenssumme in den meisten Fällen auf weniger als 10 000 Euro beziffert.

"Viele Mittelständler haben den Ernst der Lage noch nicht erkannt und verfügen weder über ausreichende technische Sicherheitsmaßnahmen, noch einen angemessenen Versicherungsschutz", urteilte Peter Bartels, Vorstandsmitglied und Leiter des Bereichs Familienunternehmen und Mittelstand von PwC.

Bisher sei zum Beispiel nur jedes fünfte Unternehmen gegen einen Cyberangriff versichert. "Das Bewusstsein für die Risiken eines allzu laxen Umgangs mit der IT-Sicherheit muss demnach deutlich steigen, zumal sich auch die regulatorischen Vorschriften verschärfen", erklärte Bartels.

Denn das IT-Sicherheitsgesetz schreibe Betreibern kritischer Infrastrukturen vor, sich besser gegen IT-Angriffe zu wappnen. Die betroffenen Unternehmen - unter anderen Transport- und Logistikunternehmen, Energieversorger und Finanzdienstleister - müssten die Vorgaben formal bis zum 13. Juni 2017 umgesetzt haben.

Bislang verfüge nur ein relativ kleiner Anteil der mittelständischen Unternehmen über gute Standards zur Informationssicherheit, heißt es in der Studie. Deutlichen Nachholbedarf gebe es noch bei Unternehmen aus den Branchen Transport und Logistik sowie Technologie, Medien und Telekommunikation. Für die Untersuchung wurden im Mai/Juli 2015 insgesamt 400 mittelständische Unternehmen mit bis zu 1000 Mitarbeitern befragt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 15,45 +4,86%
BMW ST 82,41 +3,40%
THYSSENKRUPP 21,94 +3,21%
LINDE 156,28 +0,04%
Henkel VZ 106,88 +0,28%
BEIERSDORF 75,84 +0,45%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 154,79%
Polar Capital Fund AF 102,15%
Stabilitas GOLD+RE AF 93,39%
Morgan Stanley Inv AF 91,64%
First State Invest AF 89,33%

mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr