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Sommerwetter sorgt für regen Andrang beim Schlussverkauf in Sachsen

Sommerwetter sorgt für regen Andrang beim Schlussverkauf in Sachsen

Gute Aussichten für Schnäppchenjäger: Wer sich für wenig Geld mit kurzen Hosen, Röcken und T-Shirts eindecken will, kann in diesen Tagen fündig werden. Knapp eine Woche nach Beginn des Sommerschlussverkaufs (SSV) in Sachsen verbuchen die Händler einen regen Andrang, ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa.

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Quelle: André Kempner

Zwar sind die „Sale“-Schilder schon eine Weile in den Läden zu sehen, bei der jetzt laufenden freiwilligen Aktion haben die Händler aber noch einmal kräftig der Rotstift angesetzt.

Der Handelsverband Sachsen geht davon aus, dass sich etwa 70 Prozent der Händler im Freistaat an der Rabattschlacht beteiligen. Nach den kühlen und regnerischen Wochen seien die Lager mit kurzen Hosen, Röcken und luftigen Blusen noch gut gefüllt, hieß es. Deshalb winken vielerorts Preisnachlässe von 50 bis zu 70 Prozent. Wegen der vielerorts schon angelieferten Herbstmode müsse jetzt dringend Platz gemacht werden, sagte ein Sprecher.

In der Dresdner Altmarktgalerie zeigen sich die Händler eine Woche nach Beginn des SSV zufrieden. „Wir haben Glück, dass der Sommer gerade jetzt wieder Einzug gehalten hat“, sagte Centermanager David Penndorf. Luftige Sommerkleider, Sandalen oder Wasserspielzeug - alles, was lange Zeit in den Regalen lag, sei jetzt gefragt. Viele Familien wollten sich zum Ferienbeginn entsprechend ausrüsten oder kauften für ihre Urlaubsreise ein. Der Ansturm hat selbst den Centermanager überrascht. Er hat dafür nur eine Erklärung: Statt in der Sonne zu schwitzen, suchen viele wohl Abkühlung in den klimatisierten Läden.

Regen Andrang verbucht auch das Chemnitz-Center. Mit den sommerlichen Temperaturen sei auch die Kauflaune gestiegen, sagte Manager Gordon Knabe. Vor allem im Preis gesenkte Textilien gingen derzeit über den Ladentisch. Die Rabatte seien teils „gigantisch“, so Knabe. Er warnte allerdings vor einer Schmerzgrenze: Alles, was über 70 Prozent hinausginge, bedeute einen Verlust für die Händler.

Von den sommerlichen Temperaturen profitiert auch der Outdoor-Ausrüster Globetrotter in Dresden. In der Kältekammer können Hosen, Jacken und Co. bei minus 10 Grad auf ihre Wetterfestigkeit getestet werden. Derzeit ist sie gut besucht: „Bei den Temperaturen ist die Kältekammer ein echter Magnet“, sagte eine Mitarbeiterin. Wem das nicht reicht, der kann zudem noch eine Windturbine anstellen. „Dann sinkt die gefühlte Temperatur deutlich“, hieß es.

Christiane Raatz, dpa

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