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Solar-Preisverfall in Indien: Chancen für europäische Firmen

Energie Solar-Preisverfall in Indien: Chancen für europäische Firmen

Der rasante Preisverfall auf dem indischen Solarmarkt kann nach Einschätzung des Schweizer Siemens-Konkurrenten ABB eine große Chance für europäische Zulieferer bedeuten.

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Mit dem Bau von Solarkraftwerken ist in Indien immer weniger Geld zu machen. Foto: Sanjeev Gupta/Archiv

Neu Delhi. "Mehr Wettbewerb bei den Preisen bedeutet, dass schneller Kapazität aufgebaut wird", sagte ABB-Chef Ulrich Spiesshofer der Deutschen Presse-Agentur bei einem Besuch in Neu Delhi. Indien plant, seine Solarstrom-Kapazitäten in nur sechs Jahren von aktuell gut 5 auf 100 Gigawatt auszubauen.

Mit dem Bau von Solarkraftwerken ist aber auf dem Subkontinent immer weniger Geld zu machen. Bereits bei der Vergabe eines Solarkraftwerks wird in Indien ein Preis pro eingespeister Kilowattstunde festgelegt, den die Regierung den Betreibern anschließend garantiert. Dieser garantierte Preis hat sich im Durchschnitt in den vergangenen zwei Jahren mehr als halbiert - auf zum Teil weniger als 6 Cent pro Kilowattstunde.

Für europäische Unternehmen liegt die Chance laut Spiesshofer deshalb vor allem darin, sich bei der Verteilung und Steuerung des Solarstroms zu positionieren, nicht bei dessen Erzeugung. "Natürlich gibt es auch einen Preisdruck bei den übrigen Komponenten des Ausbaus. Aber der wachsende Markt und die lokale Produktion helfen uns, bei den Kosten konkurrenzfähig zu bleiben", sagte er.

dpa

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