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Schweinegrippe-Impfstoff wird verbrannt - Sachsen bleibt auf 13,8 Millionen Euro sitzen

Schweinegrippe-Impfstoff wird verbrannt - Sachsen bleibt auf 13,8 Millionen Euro sitzen

Ein großer Teil des vor zwei Jahren von den Ländern gekauften Schweinegrippe-Impfstoffs soll in wenigen Tagen in Flammen aufgehen. Die zentral gelagerten 196 Paletten mit 16 Millionen Impfdosen sollen kommende Woche im Magdeburger Müllheizkraftwerk Rothensee vernichtet werden.

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Ein großer Teil des vor zwei Jahren von den Ländern gekauften Schweinegrippe-Impfstoffs soll in wenigen Tagen in Flammen aufgehen. 16 Millionen Impfdosen sollen kommende Woche im Magdeburger Müllheizkraftwerk Rothensee vernichtet werden.

Quelle: dpa

Das Haltbarkeitsdatum der Impfstoffe ist abgelaufen, zudem schützen heute auch normale Grippeimpfungen vor dem H1N1-Virus.

Insgesamt waren 34 Millionen Impfstoff-Dosen erworben worden, hatte das Gesundheitsministerium in Niedersachsen 2010 berichtet, das damals den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) hatte. Davon seien 28,7 Millionen übrig geblieben. Die Länder blieben demnach auf Kosten von 239 Millionen Euro sitzen, weil die Krankenkassen nur für Dosen zahlten, die auch genutzt wurden.

Sachsen steuert nach Angaben von Ralph Schreiber, Sprecher im Gesundheitsministerium in Dresden, 1,47 Millionen Dosen mit dem Medikament bei. Damit bleibe der Freistaat auf 13,8 Millionen Euro sitzen. Die Kosten müsse der Steuerzahler tragen. Sachsen hatte insgesamt 1,76 Millionen Impfdosen erhalten, davon wurden 286.000 Stück verwendet.

Bereits ausgelieferte Dosen wurden bereits zum großen Teil dezentral vernichtet. Bei den 196 Paletten, die nun in Magdeburg verbrannt werden, handelt es sich um Impfstoff, der zentral für die Länder gelagert worden war. Mit der Abwicklung hatten die GMK ein Unternehmen in Thüringen beauftragt.

Ein Verkauf der Impfstoffe ins Ausland war nicht möglich gewesen, weil weltweit kein Interesse bestand. Das Land Sachsen-Anhalt als Vorsitzendes Land einer Arbeitsgruppe der Länder sollte dann nach einem geeigneten Ort für die Vernichtung der Stoffe suchen.

Die Entscheidung für Magdeburg fiel aufgrund des günstigsten Angebots. Die Verbrennung dürfte nach Angaben aus der Branche nicht so teuer werden: Beträge von weniger als 10 000 Euro wurden geschätzt.

mro/dpa

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