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Sachsens Landwirte rechnen mit Ernteausfällen

Sachsens Landwirte rechnen mit Ernteausfällen

Laußig. Sachsens Bauern rechnen in diesem Jahr mit Ernteausfällen. Vor allem aber würden die Erträge regional sehr unterschiedlich ausfallen, sagte der Präsident des sächsischen Landesbauernverbandes, Wolfgang Vogel, am Montag zum Ernteauftakt im nordsächsischen Laußig.

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Besonders die Rapsernte könnte mager ausfallen.

Quelle: dpa

Es gebe einen regelrechten „Flickenteppich" im Freistaat.

Einige Regionen in Nordsachsen - oberhalb einer gedachten Linie von Riesa, Wurzen, Eilenburg bis Bad Düben - litten demnach unter großer Trockenheit im ersten Halbjahr 2011. Da es zudem im vergangenen Herbst viel zu nass gewesen sei und viele Flächen unter Wasser gestanden hätten, seien die „Startbedingungen für die diesjährige Ernte mehr als bescheiden", sagte Vogel.

Die Bauern hofften, die Ertragsausfälle zwischen 10 und 30 Prozent durch höhere Preise wettmachen zu können. „Der Raps macht mir die größten Sorgen", sagte Vogel. Hier seien Ertragsausfälle zwischen 30 und 50 Prozent zu befürchten. Das könne sich auch auf die Tierhaltung der Bauern auswirken, wenn nicht genug Rapsschrot hergestellt werden könne. Bei der Wintergerste seien aktuell Preise von 15 Euro je Doppelzentner zu erzielen, beim Winterweizen 18 Euro. Noch sei die Ernte nicht in den Scheunen, betonte Vogel. „Wir hoffen jetzt auf gutes Wetter. Drei Tage Sonnenschein und zwei Tage Regen in der Nacht wären das Schönste, was ich mir wünsche."

Nach Angaben von Sachsens Agrarminister Frank Kupfer (CDU) mussten die Bauern 2010 kräftige Einkommenseinbußen hinnehmen: Pro Arbeitskraft eine Verringerung um fast 20 Prozent auf 23 700 Euro. Derzeit gibt es im Freistaat rund 6300 Landwirtschaftsbetriebe - laut Kupfer mit einer Durchschnittsgröße von 160 Hektar und damit „wettbewerbsfähigen Strukturen". Der Minister kündigte an, sich weiter für Biogasanlagen stark machen zu wollen, die inzwischen für viele Betriebe zu einem wichtigen Standbein geworden seien. Bei der Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetz müsse durchgesetzt werden, dass der Strom aus kleineren Anlagen höher vergütet werde.

dpa

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