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Sachsen hat einen Stand mit fünf Firmen auf der Pariser Luftfahrtmesse

Sachsen hat einen Stand mit fünf Firmen auf der Pariser Luftfahrtmesse

Die Dresdner Elbeflugzeugwerke mit ihren rund 1100 Mitarbeitern sind zweifellos der größte Player im sächsischen Luft- und Raumfahrtportfolio. Doch mit Hilfe der Wirtschaftsförderung des Freistaats haben weitere Firmen aus Sachsen den Weg nach Le Bourget gefunden.

Dort findet derzeit wieder die Paris Air Show, die europaweit größte Luftfahrtmesse statt, und in Halle 1 hat die Wirtschaftsförderung einen 120 Quadratmeter großen Stand aufgestellt. Wochenmiete: rund 60 000 Euro. Die Chance, sich hier zu präsentieren, nutzen fünf sächsische Firmen. Zunächst die IAMT Engineering GmbH & Co KG, ein Unternehmen aus Plauen mit rund 200 Ingenieuren, die sich besonders mit der Entwicklung und Tests von Fahrwerktechnik beschäftigen. Ursprünglich aus dem Automobilbau kommend, ist die Firma seit einigen Jahren auch in der Luftfahrt aktiv.

In Ottendorf-Okrilla angesiedelt ist die ADZ Nagani GmbH, Hersteller von Druck- und Temperaturtransmittern, der auch für Airbus arbeitet. Die Produkte werden etwa für Hydrauliksysteme in Start- und Ladeklappen sowie für Klimaanlagen und das Treibstoff- und Wassermanagement gebraucht.

Aus Dresden sind zwei Unternehmen mit in Le Bourget. Die East-4D Carbon Technology GmbH (rund 60 Mitarbeiter) hat eine neue patentierte Leichtbau-Technologie entwickelt und inzwischen mehr als 600 Bauteile für Flugzeuge von Airbus, Boeing, Bombardier und Gulfstream hergestellt, die bei minimalem Gewicht maximale Sicherheit bieten müssen. Auf Materialprüfungen, Bau- teile-Tests sowie die Entwicklung von Testreihen und Simulationen für Teile hat sich die IMA Materialforschung und Anwendungstechnik GmbH spezialisiert.

Außerdem mit am Stand: das Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttech- nik (LRT). Es bündelt und vertritt die Interessen der Firmen, strebt eine bessere Vernetzung an, unterstützt bei der Auftragsakquise und hält Kontakt zu Wirtschaft und Politik.

Die ist auf dem Sachsenstand auch vertreten. So hatte der Chef der Staatskanzlei, Fritz Jaeckel, in den ersten Tagen der Messe eine Reihe von Gesprächen. Ziel: "Standortwerbung für den Freistaat betreiben und das Interesse von Investoren wecken", wie Projektleiter Thomas Krüger von der Wirtschaftsförderung erläutert.

Genau genommen haben es übrigens noch andere sächsische Marken auf die Messe geschafft. Denn für das Catering am Stand hat der Dresdner Jan Zimmermann den Zuschlag bekommen - und der hat unter anderem Radeberger Bier, Wein vom Winzer Matyas aus Coswig, Nudeln aus Riesa, Bautzner Senf und Kathy Backmischungen mitgenommen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.06.2015

Bernd Hempelmann

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