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Sachsen erzielt Rekord beim Außenhandel - Kleine Betriebe benötigen Unterstützung

Sachsen erzielt Rekord beim Außenhandel - Kleine Betriebe benötigen Unterstützung

Der Freistaat Sachsen hat im vergangenen Jahr Exporte mit einem Rekordwert verbucht. Das Volumen wuchs um 7,6 Prozent auf 31,6 Milliarden Euro, wie Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) am Montag in Leipzig sagte.

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Quelle: dpa

„Das ist der bisher höchste Wert“, betonte Morlok kurz vor der Eröffnung der ersten sächsischen Außenwirtschaftswoche. Hauptexportländer sind nach den Angaben der sächsischen Wirtschaftsförderung China, die USA, Frankreich und Polen. Exportschlager sind Autos sowie Maschinen und Anlagen. Hauptexporteure sind die Autobranche sowie der Maschinen- und Anlagenbau. „Unsere Unternehmen schlagen sich in der Außenwirtschaft gut. Ihre Wettbewerbsfähigkeit steigt“, betonte Morlok.

Mit dem Exportwachstum liegen die sächsischen Unternehmen etwa doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt von 3,4 Prozent. In Ostdeutschland wuchsen die Importe um 2,8 Prozent. Mit dem Exportvolumen von 31,6 Prozent ist Sachsen Spitzenreiter unter den fünf ostdeutschen Ländern. Allerdings ist das Niveau im bundesdeutschen Vergleich bescheiden.

Dem Export aus Sachsen standen 2012 Einfuhren in Höhe von rund 19,4 Milliarden Euro gegenüber. Importe kamen hauptsächlich aus dem Nachbarland Tschechien, gefolgt von Russland, den USA, Frankreich und Japan. Über die Exportquote könnten noch keine Angaben gemacht werden, weil noch keine aktuellen Zahlen zur Bruttowertschöpfung vorlägen, sagte Morlok. 2011 lag die Quote bei 39 Prozent.

In den kommenden Tagen bietet die Außenwirtschaftswoche sachsenweit 21 Veranstaltungen. Unter anderem gibt es Informationen zu Exportmärkten oder Beratung zur Auswahl zuverlässiger Geschäftspartner. Hauptproblem und größte Herausforderung sei die Kleinteiligkeit der hiesigen Unternehmen, sagte der Präsident des Maschinenbauverbandes VDMA Ost, Andreas Barg. 80 Prozent der ostdeutschen Firmen hätten bis zu zehn Mitarbeiter. Sie benötigten beim Schritt auf internationale Märkte besonders viel Unterstützung.

dpa

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