Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
Privatbanken wehren sich gegen Brüsseler Pläne

Banken Privatbanken wehren sich gegen Brüsseler Pläne

Deutschlands Privatbanken warnen Brüssel vor Schnellschüssen beim europaweiten Schutz von Spareinlagen. "Eine gemeinsame Einlagensicherung darf nicht zum falschen Zeitpunkt und unter falschen Voraussetzungen etabliert werden", betonte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen, in Frankfurt.

Voriger Artikel
OECD: Wachstumsaussichten verdüstern sich
Nächster Artikel
Banken sollen neue riesige Finanzpuffer aufbauen

«Wir sind nicht bereit, die über viele Jahre angesammelten Mittel unseres Einlagensicherungssystems in anderen Ländern einzusetzen (...)», so Fitschen.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. t. Es sei keine Lösung, anderen Ländern "quasi über Nacht unbegrenzten Zugriff auf unsere gut gefüllten Töpfe zu erlauben".

Grundsätzlich sei die Idee einer gemeinsamen Einlagensicherung sinnvoll und gehöre zu einer Bankenunion. Doch zunächst sollten die jeweiligen nationalen Einlagensicherungssysteme angeglichen werden, forderte Fitschen. 14 von 28 EU-Staaten hätten noch Nachholbedarf. "Hier geht es darum, einen Prozess zu etablieren, der andere zwingt Fortschritte zu machen, bevor wir es dann europäisieren."

Die EU-Kommission will noch in diesem Jahr ein Konzept zur Einlagensicherung vorlegen. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte zuletzt eine Regelung angekündigt, "die den Besonderheiten der nationalen Systeme Rechnung tragen wird". Zunächst müssten die jeweiligen nationalen Einlagensicherungstöpfe "bis oben hin gefüllt sein". Wenn dies in einer Krise nicht reiche, "würde über den Weg der Rückversicherung ein europäisches System einspringen", sagte Juncker.

Intern stellt sich der Bankenverband neu auf: Der Verbandsvorstand wählte den Chef der Privatbank Berenberg, Hans-Walter Peters (60), einstimmig zum neuen Präsidenten. Peters soll das Amt am 11. April 2016 von Fitschen (67) übernehmen, dessen dreijährige Amtszeit dann endet. Die Personalie war bereits Mitte September bekanntgeworden. Öffnen will sich der BdB für FinTechs: Sie sollen künftig außerordentliche Mitglieder des Verbandes werden können.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 14,69 +0,71%
BAYER 87,21 +0,71%
HEID. CEMENT 83,50 +0,67%
DT. BANK 14,73 -1,98%
VOLKSWAGEN VZ 118,37 -0,71%
LUFTHANSA 12,14 -0,50%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 166,72%
Structured Solutio AF 154,79%
Stabilitas PACIFIC AF 142,96%
AXA IM Fixed Incom RF 139,36%
Polar Capital Fund AF 103,07%

mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr