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Piloten und Lufthansa ringen um Lösung im Tarifkonflikt

Tarife Piloten und Lufthansa ringen um Lösung im Tarifkonflikt

Der Tarifstreit zwischen Lufthansa und den Piloten dauert nun schon vier Jahre. Er ist knifflig: Die Gespräche darüber, wie es weitergeht, sollten erst bis Montag dauern, dann bis Freitag.

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Seit Wochen ringen Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit um einen neuen Anlauf für die Tarifverhandlungen

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) ringen weiter um einen neuen Anlauf für Tarifverhandlungen. Die Gespräche dazu gingen auch am späten Freitagabend noch weiter.

"Die Gespräche verlaufen weiter konstruktiv", sagte ein Lufthansa-Sprecher am Freitagabend der Deutschen Presse-Agentur. Die VC äußerte sich zunächst nicht. Beide Parteien hatten die Gespräche, die seit mehreren Wochen laufen, am Montag beenden wollen und dann bis einschließlich des Freitags verlängert. Zu Inhalten wollten weder die Fluggesellschaft noch die Gewerkschaft Stellung nehmen.

Im besten Fall verständigen sich beide Seiten auf Eckpunkte für Tarifverhandlungen, die sich dann anschließen. Ursprünglich ging es um Rentenfragen für die etwa 5400 Piloten im Konzerntarifvertrag, um Gehälter und um die Sicherheit der Arbeitsplätze angesichts von Billigangeboten. Seit dem Frühjahr ist der Vergütungstarifvertrag offen.

Der Streit war Ende 2013 eskaliert, als die Lufthansa die Regelung zur Übergangsversorgung für die Piloten kündigte. Die Piloten hatten bis zum Spätsommer vergangenen Jahres 13 Mal zeitweise die Arbeit niedergelegt.

Der vorerst letzte Pilotenstreik bei der Lufthansa war nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Hessen am 9. September abgebrochen worden. Das Gericht urteilte damals, die Gewerkschaft habe mit ihrem Streik auch Ziele verfolgt, die bei Verhandlungen über Tarifverträge gar nicht erreicht werden könnten. Dabei ging es um Kritik am Billigkonzept bei der Lufthansa-Tochter Eurowings.

dpa

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