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Metall-Tarifkonflikt in Sachsen beigelegt - Vertrag unterzeichnet

Metall-Tarifkonflikt in Sachsen beigelegt - Vertrag unterzeichnet

Der Metall-Tarifkonflikt in Sachsen ist beigelegt. IG Metall und Arbeitgeberverband haben sich am Donnerstag auf die Übernahme des Pilotabschlusses von Baden-Württemberg geeinigt, wie die Gewerkschaft in Berlin mitteilte.

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Der Metall-Tarifkonflikt in Sachsen ist beigelegt. IG Metall und Arbeitgeberverband haben sich am Donnerstag auf die Übernahme des Pilotabschlusses von Baden-Württemberg geeinigt.

Quelle: dpa

Umstritten waren bis zuletzt die Übernahme von Regelungen zur Ausbildung leistungsschwacher Schulabgänger sowie eine Klausel, um Auszubildende vor Maßregelungen nach der Teilnahme an Streikaktionen zu schützen, wie IG-Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel sagte.

Um den Abschluss der Verhandlungen hatte es am Vormittag heftige Irritationen gegeben. Ursprünglich wollten sich die Tarifpartner am Morgen in Radebeul bei Dresden treffen. Der Termin platzte, Arbeitgeber und Gewerkschaft machten sich gegenseitig dafür verantwortlich. Die Arbeitgeber schickten schließlich einen unterzeichneten Vertrag zur IG Metall nach Berlin.

Auf die Metaller in Sachsen kommt nun eine Einkommenserhöhung von 4,3 Prozent zu. Der neue Vertrag hat eine Laufzeit von 13 Monaten und greift erst von Mai an - der April ist ein Nullmonat ohne Erhöhung. Er sieht zudem die unbefristete Übernahme von Ausgebildeten und mehr Mitspracherecht der Gewerkschaft beim Einsatz von Leiharbeitern vor. Sachsens Arbeitgeberverband hatte sich bei den Tarifverhandlungen im Pilotbezirk Baden-Württemberg der Stimme enthalten und hatte damit für Kritik bei den Gewerkschaften gesorgt.

„Das letztendlich erzielte Ergebnis ist akzeptabel. Wir hätten uns gewünscht, das Tarifergebnis auch in gemeinsamen Verhandlungen zum Abschluss zu bringen“, erklärte Höbel. Er bedauerte, dass eine Einigung erst nach Abbruch der Verhandlungen und Protesten der Betriebsräte und Mitglieder der Verhandlungskommission zustande gekommen sei. „Alle können nun aufatmen“, sagte Jenni Haberland, die Sprecherin des Arbeitgeberverbandes Sachsenmetall.

dpa

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