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Märkte im Fernen Osten schließen nach Brexit-Votum tief im Minus

Finanzen Märkte im Fernen Osten schließen nach Brexit-Votum tief im Minus

Die Finanzmärkte in Ostasien und Australien haben am Freitag mit heftigen Verlusten auf die Brexit-Entscheidung der Briten reagiert. Die stärksten Kursabschläge verzeichnete der Nikkei-Index in Tokio, der mit einem Minus von 7,9 Prozent bei 14 952 Punkten aus dem Handel ging.

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Die stärksten Kursabschläge nach der Brexit-Entscheidung verzeichnete der Nikkei-Index in Tokio. Foto: Kiyoshi Ota

Seoul/Tokio/Sidney/Peking. Auch die Aktienkurse an der Börse in Seoul brachen angesichts der Sorge um die globalen Folgen des Brexit ein. Der Kospi-Index fiel um rund drei Prozent auf 1925,24 Zähler. Zum Handelsstart hatte der Kospi zunächst noch leicht zugelegt.

Analysten in Südkorea erwarteten, dass die Kurse Anfang der nächsten Woche noch weiter zurückgehen, bevor wieder eine Erholung einsetzen werde. Der Brexit werde keine so großen Auswirkung auf die südkoreanische Wirtschaft haben wie eine Finanzkrise. Die Wirtschafts- und Finanzbehörden kamen in Seoul zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen, um über Maßnahmen gegen mögliche Auswirkungen des Brexit zu beraten.

Große Verunsicherung machte sich auch unter Anlegern in Australien breit: Der S&P/ASX 200 in Sidney ging 3,1 Prozent schwächer bei 5117 Punkten aus dem Handel. "Durch den Brexit entsteht viel Unsicherheit. Und Investoren mögen keine Unsicherheit", sagte der australische Ökonom Tony Farnham.

dpa

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