Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
Mängel in jedem 20. kontrollierten Lebensmittelbetrieb - nur wenige schwarze Schafe

Mängel in jedem 20. kontrollierten Lebensmittelbetrieb - nur wenige schwarze Schafe

Mangelnde Hygiene und falsche Kennzeichnungen: Sachsens Lebensmittelkontrolleure haben 2010 bei jedem 20. Händler oder Hersteller Verstöße gegen die Vorschriften aufgedeckt.

Voriger Artikel
Jeder dritte Handwerksbetrieb im Osten ist in Sachsen angesiedelt
Nächster Artikel
Autozulieferer baut neues Werk in Wilsdruff
Quelle: dpa

Bei 5,1 Prozent der kontrollierten 40 068 Gaststätten, Imbisse, Pizzerien, Lebensmittelhändler und -hersteller sowie Supermärkte wurden relevante Mängel gefunden. Das geht aus dem Jahresbericht der amtlichen Lebens- und Futtermittelüberwachung hervor, der am Donnerstag in Dresden vorgestellt wurde.

Das Papier zeige, dass sich die Firmen im Freistaat mehrheitlich korrekt verhalten hätten, sagte Verbraucherschutzministerin Christine Clauß (CDU). „Die berüchtigten schwarzen Schafe bilden hier eine kleine Minderheit.“

Sichtbar wurden vor allem Hygienemängel - an Räumen, Geräten, Personal und in der Ausstattung. Knapp 65 Prozent der Kontrollierten, bei denen Probleme festgestellt worden waren, wiesen in diesem Zusammenhang Defizite auf. Dahinter verbergen sich aber nicht zwingend „ekelerregende Zustände“, wie die Ministerin betonte. Auch unzureichende Schulung der Mitarbeiter und fehlende Dokumentation gehörten dazu. Zugenommen hätten Verstöße gegen die Vorschriften zur Kennzeichnung. Eine fehlerhafte Angabe von Zutaten sei vor allem für Allergiker nicht nur ein formaler Mangel, betonte Clauß.

In fast der Hälfte der rund 250 geprüften Dönerläden, Restaurants, Fast-Food-Ketten sowie Bäckereien und Fleischereien mit Imbissangebot gab es Imitate von Käse oder Schinken. Diese seien meist nicht oder nicht korrekt in Speisekarten oder an der Ware vermerkt worden. Zwei Fälle wurden angezeigt.

Insgesamt wurden bei rund 90 000 Inspektionsbesuchen 40 068 Einzelhändler, Erzeuger, Hersteller oder Transporteure geprüft und rund 25 000 Proben analysiert. Gut jede zehnte Probe - meist von Küchengeräten, aber auch von Fetten und Ölen - wurde beanstandet. 63 Fälle kamen zur Anzeige, ein Imbissstand musste schließen. 

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 14,69 +0,71%
BAYER 87,21 +0,71%
HEID. CEMENT 83,50 +0,67%
DT. BANK 14,73 -1,98%
VOLKSWAGEN VZ 118,37 -0,71%
LUFTHANSA 12,14 -0,50%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 166,72%
Structured Solutio AF 154,79%
Stabilitas PACIFIC AF 142,96%
AXA IM Fixed Incom RF 139,36%
Polar Capital Fund AF 103,07%

mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr