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Kuka-Investor Midea hat Dreiviertel-Mehrheit erreicht

Maschinenbau Kuka-Investor Midea hat Dreiviertel-Mehrheit erreicht

Als der chinesische Investor Midea seine Übernahmeoffensive beim Roboterbauer Kuka startete, gab er 30 Prozent als Mindestziel aus. Nun marschiert Midea auf die 80-Prozent-Marke zu und könnte diese noch deutlich übertreffen.

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Blick in das Foyer des neuen Entwicklungs- und Technologiezentrums des Roboterherstellers Kuka in Augsburg.

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand

Augsburg. Wenige Stunden vor dem Auslaufen eines Übernahmeangebots für Kuka-Aktien hat der chinesische Investor Midea eine Dreiviertel-Mehrheit bei dem Roboterhersteller erreicht.

Wie Midea berichtete, hält der Hausgerätehersteller inzwischen 76,4 Prozent an dem Augsburger Unternehmen. Noch bis Freitag um 24.00 Uhr können die bisherigen Kuka-Aktionäre zunächst ihre Papiere zum Stückpreis von 115 Euro an Midea verkaufen, an der Börse wurde die Papiere am Freitag bei 106,70 Euro gehandelt.

Doch auch nach dem Auslaufen der Übernahmefrist in der Nacht zum Samstag können die Aktionäre das Angebot noch annehmen. Da Midea das Mindestziel von 30 Prozent erreicht hat, gibt es eine gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist von zwei Wochen. Diese soll vom kommenden Donnerstag (21. Juli) bis 3. August dauern.

Bereits vor dem Übernahmeangebot hatte Midea 13,5 Prozent an Kuka gehalten. Seit Mitte Juni hat der chinesische Konzern nun weitere 25 Millionen Aktien aufgekauft, dafür musste Midea bereits knapp 2,9 Milliarden Euro aufwenden. Am Montag will Midea bekannt geben, wie viele Aktionäre letztlich in der regulären Frist das Angebot angenommen haben.

Kuka-Vorstandschef Till Reuter hatte am Donnerstag erneut betont, dass sein Unternehmen trotz der chinesischen Mehrheit weiter deutsch bleibe. Kuka habe bayerische Wurzeln und daran sei Midea auch interessiert, sagte er bei der Eröffnung des 60 Millionen Euro teuren Kuka-Technologiezentrums.

Kuka hat mit Midea einen bis einschließlich 2023 gültigen Investorenvertrag geschlossen, um bis zu diesem Zeitpunkt die Unabhängigkeit der Konzernzentrale und alle 12 300 Arbeitsplätze zu sichern. Rund 3500 Beschäftigte arbeiten um Unternehmenssitz in Augsburg.

dpa

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