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Kaviar aus Sachsen: Wermsdorfer Kaviarproduktion verdoppelt

Kaviar aus Sachsen: Wermsdorfer Kaviarproduktion verdoppelt

Wegen steigender Nachfrage hat die Wermsdorfer Fisch GmbH ihre Kaviarproduktion verdoppelt. In diesem Jahr verkauft das Unternehmen aus Espenhain im Kreis Leipzig schätzungsweise zwei Tonnen der teuren Köstlichkeit, wie die Geschäftsführerin Angela Stähler der Nachrichtenagentur dpa sagte.

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Ein Mitarbeiter der Wermsdorfer Fisch GmbH hält in Espenhain (Sachsen) einen Stör in den Händen.

Quelle: dpa

Damit mache der Verkauf von Kaviar schon ein Viertel des Gesamtumsatzes aus.

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In der Kaviarsaison von Oktober bis April seien vier Mitarbeiter der 14 Mitarbeiter nur mit der Gewinnung des Fischrogen beschäftigt.

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Erst 2012 hatte die Wermsdorfer Fisch GmbH mit der Produktion begonnen und eine Tonne der edlen Störeier gewonnen. Seitdem sei die Nachfrage stetig gestiegen. Inzwischen produziert der Espenhainer Betrieb die Delikatesse nach eigenen Angaben nur noch auf Nachfrage und beliefert mehrere Großhändler in ganz Deutschland.Die Störe kauft das Unternehmen von der nahen Teichwirtschaft Wermsdorf/Torgau auf.

 „Von dort haben wir das Signal, dass wir die Produktion auch noch weiter erhöhen können“, sagte Stähler. Der Stör gilt als schwierig zu halten. Laut Stähler ist die Wermsdorfer Fisch GmbH einer von zehn Kaviarproduzenten in Deutschland.In der Kaviarsaison von Oktober bis April seien vier Mitarbeiter der 14 Mitarbeiter nur mit der Gewinnung des Fischrogen beschäftigt, sagte Stähler weiter.

Dabei sterben die bis zu zwölf Kilogramm schweren Tiere nicht nur wegen ihrer Eier. „Auch als Speisefisch wird der Stör immer beliebter“, sagte Stähler. In Espenhain werden die Störe geräuchert oder als Filet angeboten. Dabei reicht die Nachfrage aber noch nicht an die Klassiker wie Heilbutt oder Forelle heran.

dpa

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