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Kamenzer Flugplatz setzt zum Höhenflug an

Kamenzer Flugplatz setzt zum Höhenflug an

Der Kamenzer Flugplatz befindet sich weiter im Steigflug. Um den Anforderungen der steigenden Nachfrage nach Flächen für die Ansiedlung von luftfahrtspezifischem Gewerbe gerecht werden zu können, zählt künftig auch die Erschließung und Vermarktung von Grundstücken zu den Aufgaben der Flugplatz Kamenz GmbH.

Bislang stand lediglich der Betrieb und die Unterhaltung des Landeplatzes als Unternehmenszweck im Gesellschaftsvertrag. Die Stadt Kamenz und der Landkreis Bautzen als Gesellschafter haben die entsprechende Vertragsänderung gebilligt.

"Derzeit sind sieben Unternehmen des luftfahrtspezifischen Gewerbes auf dem Flugplatz Kamenz ansässig", erklärt der für Wirtschaftsförderung zuständige Beigeordnete des Bautzener Landrates, Steffen Domschke. Und weiter: "Es treten vermehrt Unternehmen und Privatpersonen mit dem Ziel, Flächen zu erwerben, an die Gesellschaft heran." Auf der Südseite des Flugplatzes könnten noch sechs bis sieben Kleinflugzeughallen errichtet werden, eine weitere Fläche von 2500 Quadratmetern werde zur Errichtung eines Hangars veräußert. Damit sei das derzeit verfügbare Flächenpotenzial erschöpft.

"Möglichkeiten der Weiterentwicklung bestehen an der Westseite, nördlich des Asylbewerberheimes parallel zur Staatsstraße 95", so der Beigeordnete. Eine Erschließungs- und Bebauungsstudie für das noch unerschlossene Areal sei in Auftrag gegeben worden. Zentraler Ausgangspunkt seien aber die Erweiterungspläne eines Unternehmens, das seit Anfang des Jahres seinen Hauptsitz auf dem Flugplatz hat: "Das Unternehmen möchte expandieren, Forschung und Entwicklung sowie Service und Vertrieb ansiedeln. 50 Arbeitsplätze sollen entstehen. Das Unternehmen möchte die unmittelbar nördlich des Asylbewerberheimes gelegene Fläche an der S 95 erwerben." Die Erschließung von diesem und weiteren vier Grundstücken mit einer Gesamtfläche von circa 12 000 Quadratmetern soll in einem ersten Bauabschnitt erfolgen und ist mit circa 1,3 Millionen Euro veranschlagt.

Die Industrie- und Handelskammer Dresden steht den Plänen positiv gegenüber. "Nach unseren Informationen liegen mindestens fünf ernsthafte Anfragen von Unternehmen vor, die ihren Betriebssitz auf den Kamenzer Flugplatz verlegen oder dort eine Neugründung bzw. Expansion vornehmen wollen", so Hauptgeschäftsführer Detlef Hamann. Dabei handele es sich um Handels-, Vertriebs-, Produktions-, Montage- und Dienstleistungsbetriebe, die mehrere Millionen Euro investieren wollen. Die IHK sieht die Aufwertung des Flugplatzes im Zusammenhang mit "wahrscheinlichen weiteren Konzentrationsprozessen von Verkehrslandeplätzen in der Region." So dürfte die geplante Schließung des Flugplatzes Großenhain Kamenz noch interessanter machen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.06.2014

Uwe Menschner

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