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Jugendliche in Sachsen haben noch gute Chancen auf Ausbildungsplatz

Jugendliche in Sachsen haben noch gute Chancen auf Ausbildungsplatz

Die Halbjahresbilanz des sächsischen Ausbildungsmarktes zeigt rein rechnerisch ein positives Bild. Ende März standen 9.822 gemeldeten Bewerbern auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz noch 11.246 freie Plätze gegenüber, wie ein Sprecher der Landesarbeitsagentur auf dapd-Anfrage in Chemnitz sagte.

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Quelle: Waltraud Grubitzsch

Doch klafften Angebot und Nachfrage wie jedes Jahr inhaltlich auseinander.

Die Wunschberufe der Jugendlichen seien nahezu unverändert. Mädchen würden gern im Handel oder im Büro arbeiten. Jungen bevorzugten Tätigkeiten am Auto, im Handel oder als Mechatroniker. Die meisten freien Stellen gäbe es noch für Kaufleute im Einzelhandel (476), Köche (432), Restaurantfachleute (338) und Zerspanungsmechaniker (331).

Der Blick auf die Statistik offenbart außerdem starke regionale Differenzen im Lehrstellenangebot. In ganz Sachsen wurden seit Oktober 4,6 Prozent weniger Ausbildungsplätze als im Jahr zuvor gemeldet. Den stärksten Rückgang verzeichnete der Arbeitsagenturbezirk Leipzig mit 12,4 Prozent, gefolgt von Oschatz mit minus 9 Prozent. In den Agenturbezirken Annaberg-Buchholz und Riesa dagegen nahm das Angebot um 9,6 beziehungsweise 4,9 Prozent zu.

Die rechnerisch größte Lehrstellenauswahl haben die Schulabgänger im Agenturbezirk Chemnitz. Dort wurden zwar 5,8 Prozent weniger Ausbildungsplätze gemeldet, die Bewerberzahlen gingen aber um 9,3 Prozent zurück. Somit entfallen zurzeit zwei Lehrstellen auf einen Suchenden, in Dresden sind es 1,9. Während sich in Pirna unversorgte Bewerber und freie Plätze nahezu die Waage halten, stehen im Agenturbezirk Bautzen nur 0,8 Plätze je Bewerber zur Verfügung.

Wie der Agentursprecher sagte, müssten sich die Jugendlichen sehr intensiv mit dem Ausbildungsmarkt, den Berufen und der Arbeitsmarktentwicklung befassen. Wer jetzt noch auf der Suche sei, sollte sich schnellstmöglich an die Berufsberatung seiner Arbeitsagentur wenden. Die Berater seien keine „Lenker“, sondern würden unterstützen und Lösungen anbieten.

dapd

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