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Jackson-Erben verkaufen Rechte an Beatles-Songs

Elektronik Jackson-Erben verkaufen Rechte an Beatles-Songs

Musikverlage sind so etwas wie die heimliche Geldmaschine der Industrie: Mit den Songrechten lässt sich immer noch gutes Geld verdienen. Jetzt setzt ein Deal die Odyssee der Beatles-Titel fort.

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Lukrative Rechte für Songs der Beatles gehören jetzt Sony.

Quelle: Christopher Jue/Archiv

New York/Tokio. Lukrative Rechte für Songs der Beatles und von Bob Dylan, Lady Gaga oder Taylor Swift gehören jetzt Sony. Der japanische Elektronikriese kauft von Michael Jacksons Erben deren Hälfte am Musikverlag Sony/ATV - für 750 Millionen Dollar (674 Mio Euro).

Sony und Michael Jackson hatten den Verlag 1995 als Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Die Firma besitzt oder verwaltet mehr als drei Millionen Songrechte. Sony hatte ein Vorkaufsrecht für Jacksons Anteil.

Den Erben des 2009 im Alter von 50 Jahren verstorbenen Sängers bleiben noch die Rechte an seinen Songs und Aufnahmen sowie eine Beteiligung am EMI-Musikverlag.

Jackson hatte die Rechte an den Beatles-Songs 1985 in einem aufsehenerregenden Deal für 47,5 Millionen Dollar zusammen mit dem Rest des Verlags ATV gekauft. Ex-Beatle Paul McCartney fühlte sich hintergangen: Schließlich habe er den Entertainer, den er nach der Zusammenarbeit an einigen Songs für einen Freund gehalten habe, erst darauf aufmerksam gemacht, wie wertvoll die Songrechte seien. Die beiden Musiker arbeiteten danach nicht mehr zusammen.

Die Beatles-Lieder hatten da schon eine Odyssee hinter sich. McCartney und John Lennon, die zu den erfolgreichsten Komponisten der Geschichte gehören, hatten keine Kontrolle über die Firma Northern Songs, bei der die Rechte lagen. Sie wechselte den Besitzer und stand Mitte der 1980er Jahre wieder zum Verkauf, als Jackson zugriff.

Sony-Chef Kazuo Hirai nutzte den Deal mit den Jackson-Erben, um zu betonen, dass das Entertainment-Geschäft seit langem ein Kernbestandteil des Konzerns und ein wichtiger Treiber für künftiges Wachstum sei. Er hatte sich zwischenzeitlich gegen den Druck eines US-Investors wehren müssen, der das Unterhaltungsgeschäft abstoßen und das Geld in die lange notleidende Elektronik-Sparte stecken wollte. Inzwischen ist die Idee vom Tisch und auch im Elektronik-Geschäft sieht es nach einer langwierigen, harten Sanierung durch Hirai wieder besser aus.

dpa

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