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IG Metall macht Druck mit Warnstreiks

Tarife IG Metall macht Druck mit Warnstreiks

Die Warnstreiks der IG Metall rollen weiter. Schwerpunkt war der Südwesten. Dort soll in der kommenden Woche nach einer Lösung gesucht werden.

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Eine Kundbegung der IG Metall-Beschäftigte in Dortmund. Die Gewerkschaft rechnet damit, dass abermals Zehntausende Menschen die Arbeit niederlegen und sich zu Kundgebungen versammeln.

Quelle: Bernd Thissen

Frankfurt/Stuttgart. Vor Christi Himmelfahrt hat die IG Metall ihre Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie noch einmal intensiviert.

Bundesweit ließen am Mittwoch rund 83 000 Beschäftigte aus 470 Betrieben die Arbeit zeitweise ruhen, wie der Gewerkschaftsvorstand mitteilte. Seit Freitag vergangener Woche summiert sich damit die Zahl der Teilnehmer auf 328 000. Die Gewerkschaft will mit den Protesten Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen mit den Arbeitgebern bringen.

Die Arbeitgeber bieten bislang eine Entgeltsteigerung in zwei Stufen an, die sich bei einer Laufzeit von 24 Monaten auf 2,1 Prozent summiert. Dazu käme eine Einmalzahlung von 0,3 Prozent. Die Gewerkschaft ist dagegen von ihrer Forderung nach fünf Prozent mehr Geld innerhalb von zwölf Monaten nicht abgerückt.

Schwerpunkt der Aktionen war am Mittwoch das Tarifgebiet Baden-Württemberg: Rund 35 000 Menschen beteiligten sich bis zum frühen Nachmittag an Kundgebungen, Warnstreiks und Frühschluss-Aktionen. Allein bei Audi in Neckarsulm versammelten sich rund 7000 Beschäftigte mehrerer Firmen zu einer Kundgebung, so die Gewerkschaft. Bei Daimler legten in Stuttgart und Sindelfingen etwa 6100 Menschen ihre Arbeit nieder.

Die Verhandlungen zur Tarifrunde im Südwesten sollen voraussichtlich am kommenden Mittwoch fortgesetzt werden. Es wäre bundesweit die erste Verhandlung in der vierten Runde. "Jetzt haben sie die Wahl: Entweder wir finden vor Pfingsten eine Lösung oder es eskaliert weiter. Die IG Metall kann beides", sagte der IG-Metall- Landesbezirkschef Roman Zitzelsberger. Bei den Warnstreiks legt die Gewerkschaft über das lange Wochenende aber erst einmal eine Pause ein. Am Freitag wird es nur vereinzelt Kundgebungen geben.

dpa

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