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IG Metall enttäuscht nach Bombardier-Aufsichtsratssitzung

Fahrzeugbau IG Metall enttäuscht nach Bombardier-Aufsichtsratssitzung

Die IG Metall hat sich von dem Treffen des Bombardier-Aufsichtsrats einiges erhofft. Sie wollte Klarheit über den künftigen Kurs des Transportkonzerns - Fehlanzeige.

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Die Sitzung des Aufsichtsrats von Bombardier Transportation hat der IG Metall nicht die erhoffte Klarheit über den vom Konzern angekündigten Stellenabbau gebracht.

Quelle: Peter Endig/Archiv

Berlin. Die Sitzung des Aufsichtsrats von Bombardier Transportation hat der IG Metall nicht die erhoffte Klarheit über den vom Konzern angekündigten Stellenabbau gebracht.

Bezirksleiter Olivier Höbel sprach am Donnerstagabend von einem "eher enttäuschenden Verlauf" des Treffens. Die bereits öffentlich bekannten Zahlen lägen unverändert auf dem Tisch. Der Zugbauer will weltweit etwa jeden zwölften Arbeitsplatz streichen, in Deutschland stehen 1430 von 10 500 Arbeitsplätzen auf der Streichliste.

Die Arbeitnehmervertreter hätten während der Sitzung deutlich gemacht, dass sie eine strukturelle Zukunftsplanung vermissen, sagte Höbel der Deutschen Presse-Agentur. "Wir fordern eine innovative Personalpolitik. Es ist klüger, über die Arbeitszeit zu atmen und Stunden zu kürzen, statt Arbeitsplätze abzubauen."

Die IG Metall hatte sich von dem Treffen mehr Klarheit über den künftigen Kurs des Konzerns und den geplanten Stellenabbau erhofft: "Wie steht das mit der Produktion im Einklang? Ist die Zahl am Ende nur finanzgetriebenes Wunschdenken?", sagte Höbel. Er ist Aufsichtsratsmitglied bei Bombardier und führt den IG-Metall-Bezirk Berlin, Brandenburg, Sachsen, wo bundesweit die meisten Stellen wegfallen sollen.

Das Bombardier-Management hatte betont, man wolle mit den Kürzungen die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sichern. Deutschlandschef Dieter John sagte zu, die Stellen würden "so sozialverträglich wie möglich" abgebaut. Gut die Hälfte der Betroffenen seien Leiharbeiter. Der Stellenabbau trifft besonders die drei großen Werke in Bautzen, Görlitz und Hennigsdorf.

dpa

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