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IG Metall bleibt bei Forderung nach 5 Prozent mehr Geld

Tarife IG Metall bleibt bei Forderung nach 5 Prozent mehr Geld

Die IG Metall will 5 Prozent mehr Geld, die Arbeitgeber halten das für "völlig unangemessen". Von Ende April an, könnte es Warnstreiks geben.

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Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger äußert sich zu den Forderungen der IG Metall - im Hintergrund steht "Falsche Zeit für Höhenflüge" geschrieben.

Quelle: Rainer Jensen

Frankfurt/Main. Die IG Metall zieht mit einer Forderung nach 5,0 Prozent mehr Geld in die anstehende Tarifrunde für die deutsche Metall- und Elektroindustrie. Das hat der Vorstand der größten deutschen Gewerkschaft endgültig beschlossen.

Zuvor hatten sich bereits die sieben Gewerkschaftsbezirke für diese Höhe ausgesprochen. Sie liegt unter dem Wert der vorhergehenden Runde (5,5 Prozent) und den parallelen Vorstellungen der IG Bau für das Bauhauptgewerbe (5,9 Prozent) und Verdi für den Öffentlichen Dienst (6,0 Prozent).

Für die "konjunkturelle Schwarzmalerei der Arbeitgeber" bestehe kein Anlass, erklärte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, in Frankfurt. "Die Ertragssituation ist auf einem ebenso hohen Niveau wie die Beschäftigung. Eine stabile Lohnentwicklung stärkt nachhaltig die Binnennachfrage und damit das Wachstum. Und sie sichert den Beschäftigten einen fairen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung."

Die Arbeitgeber gehen nach eigener Einschätzung kampfbereit in die Verhandlungen. "Die Streikfähigkeit der Arbeitgeber ist uneingeschränkt gegeben, ich würde das nicht unterschätzen", sagte Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger und griff damit einen Gewerkschaftsbegriff auf.

Die von der IG Metall geforderte Tariferhöhung nannte er "völlig unangemessen". Der "Scheinaufschwung" in Deutschland beruhe auf schwachen Euro- und Ölkursen sowie niedrigen Zinsen. "Der Standort Deutschland steht auf der Kippe", warnte Dulger. Er forderte einen differenzierten Tarifabschluss, um schwächere Betriebe nicht zu überlasten.

Der aktuelle Tarifvertrag für die rund 3,8 Millionen Beschäftigten der deutschen Kernindustrie läuft Ende März aus, Warnstreiks sind vom 29. April an möglich. Die IG Metall will dabei auch gezielt Betriebe bestreiken, die bislang nicht unter den Tarifvertrag fallen.

dpa

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