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Freiberg: Solarworld rutscht tief ins Minus

Freiberg: Solarworld rutscht tief ins Minus

Die Krise in der Solarwirtschaft hat das in Freiberg produzierende Photovoltaikunternehmen Solarworld voll erwischt. Unter dem Strich belief sich der Verlust im ersten Halbjahr auf 159,3 Millionen Euro, nach plus 22,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

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Die Zentrale des Photovoltaikunternehmens Solarworld in Bonn.

Quelle: Oliver Berg/Archiv

Der Konzern macht dafür den Preisverfall verantwortlich, der vor allem durch die Billigkonkurrenz aus China zustande komme. Auch führten Fördereinschnitte auf dem Heimatmarkt zu einer rückläufigen Nachfrage, die durch das Geschäft im Ausland nur zum Teil kompensiert werden konnte, wie die Gesellschaft am Montag in Bonn mitteilte. Die Prognose für ein positives operatives Ergebnis in diesem Jahr kann Solarworld nun nicht halten. Der Umsatz ging im ersten Halbjahr um 36,6 Prozent auf 340,08 Millionen Euro zurück.

Wegen Wertberichtigungen auf Vorratsvermögen und auf Anzahlungen für Rohstoffe rutschte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 143,8 Millionen Euro ins Minus, nach einem Plus von 70,5 Millionen Euro im Vorjahr. Aus derzeitiger Sicht sei kein positives EBIT möglich, kündigte der Konzern an, der sich bisher im harten Wettbewerbskampf der Branche noch vergleichsweise stabil gehalten hatte und auch mit seinen Geldgebern neue Vereinbarungen treffen konnte.

dpa

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