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Fehlersuche nach IT-Panne bei Online-Bank Comdirect

Banken Fehlersuche nach IT-Panne bei Online-Bank Comdirect

Die Online-Bank Comdirect hat mit einer IT-Panne zu kämpfen. Sie ist nicht die erste. Vor wenigen Wochen war das Online-Banking der Deutschen Bank technisch gestört.

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Nach einem Neustart der IT-Systeme am Vormittag waren die Website der Firma Comdirect sowie das Kunden-Login nach Angaben des Sprechers aber wieder verfügbar.

Quelle: Bodo Marks

Hamburg/Quickborn. Ein Datenleck hat der Online-Bank Comdirect am Montag stundenlang große Sorgen bereitet. Grund waren "technische Probleme bedingt durch eine Software-Einspielung", wie ein Comdirect-Sprecher am Montag am Firmensitz in Quickborn sagte.

Nach einem Neustart der IT-Systeme am Vormittag waren die Website der Firma sowie das Kunden-Login aber wieder verfügbar. "Der Fehler ist behoben", sagte der Sprecher am Abend. Die betroffenen Kunden würden "zeitnah" informiert.

Zuvor landeten nach Informationen des "Handelsblatts" Nutzer nach dem Login nicht auf dem eigenen Konto, sondern auf fremden Konten. Der Unternehmenssprecher konnte hierzu auch am Nachmittag noch nichts sagen. Das "Handelsblatt" berichtete, ein Redakteur des Blattes habe den Fall rekonstruiert und Zugriff auf ein fremdes Konto mit mehr als 50 000 Euro Guthaben auf Giro- und Tagesgeldkonto erhalten.

Nach Angaben des Firmensprechers werden in der Nacht zu Montag regelmäßig Software-Updates eingespielt, so auch zu diesem Wochenbeginn. Die Online-Bank hat rund 2 Millionen Privatkunden. Für sie werden rund 959 000 Depots und 1,29 Millionen Girokonten verwaltet (Stand: 1. Quartal 2016). Das betreute Vermögen betrug Ende März 39,80 Milliarden Euro.

Bei der Deutschen Bank waren von einer IT-Panne im Juni im Online-Geschäft rund 2,9 Millionen Konten betroffen. Nach Unternehmensangaben waren mehr als 13 Millionen Buchungen falsch angezeigt worden, was im Zahlungsverkehr aber folgenlos geblieben sein soll. Ursache war ein Verarbeitungsproblem, das wiederum "fehlerhaft korrigiert wurde". Die Bank traf zusätzliche Vorkehrungen in der IT, "damit sich ein solcher Vorgang nicht wiederholen kann", wie ein Sprecher damals sagte.

dpa

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