Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 1 ° stark bewölkt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+
"FT": Deutsche Bank überweist versehentlich sechs Milliarden Dollar

Banken "FT": Deutsche Bank überweist versehentlich sechs Milliarden Dollar

Peinliche Überweisungspanne bei der Deutschen Bank: Ein Mitarbeiter des Geldhauses in London hat nach einem Bericht der "Financial Times" im Juni versehentlich sechs Milliarden Dollar (5,3 Milliarden Euro) auf ein Konto eines US-Hedgefonds überwiesen.

Voriger Artikel
VW-Händler in USA kritisieren Autobauer und Modellauswahl
Nächster Artikel
Bundesregierung will maritime Wirtschaft stärken

Deutsche Bank in Frankfurt: Ein Mitarbeiter des Geldhauses hat nach einem Medienbericht aus Versehen sechs Milliarden Dollar auf ein Konto eines US-Hedgefonds überwiesen.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. Grund sei ein sogenannter Fat-finger-Fehler gewesen - ein Vertipper, bei dem zu viele Nullen eingegeben wurden. Im Umfeld der Bank hieß es, das Geld sei auf einem Zwischenkonto gelandet und sofort zurückgeholt worden. Niemand sei ein finanzieller Schaden entstanden.

Verursacher war laut "FT" ein relativ neuer Mitarbeiter im Bereich Devisenhandel. Die Bank meldete dem Bericht zufolge den Vorfall den Aufsichtsbehörden in den USA, Europa und Großbritannien. Bei Geschäften mit Hedgefonds sammelten Banken in der Regel die verschiedenen Transaktionen eines Tages und überwiesen das Geld am Ende des Handelstages, schrieb das Blatt.

Allerdings werfe die Panne die Frage auf, warum das Vier-Augen-Prinzip in dem Fall nicht gegriffen habe. Jedes Geschäft müsse von einem Mitarbeiter gegengeprüft werden. Zwar seien solche Fehler überraschend gängig, allerdings sei das Volumen außergewöhnlich, zitierte das Blatt zwei Branchenkenner. Das Geldhaus wollte den Bericht am Dienstag nicht kommentieren.

Die Deutsche Bank unter Führung des neuen Co-Chefs John Cryan hatte am Wochenende einen radikalen Umbau verkündet. Unter anderem soll das mächtige Investmentbanking aufgespalten werden. Zahlreiche Skandale hatten in der Vergangenheit den Ruf der Bank beschädigt, dazu gehörten Zinsmanipulationen und fragwürdige Hypothekengeschäfte.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Aktien Tops & Flops

BAYER 112,84 +4,34%
DT. BÖRSE 90,52 +2,65%
CONTINENTAL 204,27 +1,26%
MÜNCH. RÜCK 177,66 -5,70%
LUFTHANSA 15,92 -4,86%
THYSSENKRUPP 21,74 -3,36%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 130,70%
Crocodile Capital MF 125,99%
Polar Capital Fund AF 119,89%
Morgan Stanley Inv AF 108,79%
Fidelity Funds Glo AF 108,79%

mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, das Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zus... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr