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Einbußen in der Binnenschifffahrt

Wegen Niedrigwasser Einbußen in der Binnenschifffahrt

Das Niedrigwasser der Elbe hat den Sächsischen Binnenhäfen im vergangenen Jahr Einbußen beschert. Der Güterumschlag ist im Vergleich zum Vorjahr um 111 000 Tonnen oder 3,9 Prozent auf 2,74 Millionen Tonnen gesunken.

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Aufgrund des Niedrigwassers der Elbe musste die Binnenschifffahrt im vergangenen Jahr Einbußen verzeichnen.

Quelle: dpa

Dresden. Das Niedrigwasser der Elbe hat den Sächsischen Binnenhäfen im vergangenen Jahr Einbußen beschert. Der Güterumschlag sei im Vergleich zum Vorjahr um 111 000 Tonnen oder 3,9 Prozent auf 2,74 Millionen Tonnen gesunken, sagte der Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO), Heiko Loroff, am Mittwoch in Dresden. Nach dem Rekordjahr 2014 sank auch der Umsatz um vier Prozent auf 18,4 Millionen Euro.

Zum SBO gehören die sächsischen Häfen in Dresden, Riesa und Torgau, Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt und Mühlberg in Brandenburg sowie die tschechischen Häfen in Děčín und Lovosice.

Angesichts der widrigen Umstände zeigte sich Loroff dennoch zufrieden: „Das ist ein Ergebnis, mit dem wir leben müssen und leben können.“ Die Ausfälle im Schiffsverkehr hätten durch einen Ausbau des Umschlags auf Straße und Schiene weitgehend kompensiert werden können, so dass das drittbeste Güterumschlagsergebnis seit 1990 erzielt worden sei. Die SBO setze daher weiter auf „Trimodalität“.

Der Umschlag auf die Schiene sei im vergangenen Jahr um 5,7 Prozent gestiegen. Die Bahnkapazitäten in Richtung der Seehäfen Hamburg und Bremerhaven seien aber bereits zu 90 Prozent ausgelastet. „Hier ist das Ende der Fahnenstange erreicht.“

Umso wichtiger sei der Erhalt der Wasserstraße Elbe. Hier forderte Loroff erneut ein klares Bekenntnis des Bundes. Um die Schiffbarkeit zu gewährleisten, sei eine Wassertiefe von 1,60 Meter notwendig. Dazu müssten Richtung Magdeburg etwa sechs bis sieben Engstellen beseitigt werden. „An dieser Elbe hängen über 17 000 Arbeitsplätze“, warnte er. Die SBO beschäftigen selbst 130 Mitarbeiter.

Pegelstände von rund 50 Zentimetern hatten ab Mitte Mai vergangenen Jahres zu einer monatelangen Einstellung des Schiffsverkehrs auf der Oberelbe geführt. Der Güterumschlag per Binnenschiff brach um 32,3 Prozent ein. Der Hafen Roßlau habe dennoch ein Plus von 15 Prozent im Schiffsumschlag erzielen können, sagte Loroff. Auch in Riesa gab es eine leichte Steigerung (1 Prozent).

Insgesamt knapp 19 Millionen Euro habe die SBO im vergangenen Jahr in den Ausbau der sächsischen Häfen in Riesa, Torgau und Dresden investiert.

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