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Ebay erfreut Börsianer mit erhöhter Gewinnprognose

Internet Ebay erfreut Börsianer mit erhöhter Gewinnprognose

Die Online-Handelsplattform Ebay hat die Abspaltung der umsatzreibenden Tochter Paypal besser verkraftet als erwartet. Nach soliden Quartalszahlen wurden die Jahresziele hochgeschraubt.

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Das Logo des Online-Auktionshauses Ebay.

Quelle: Lukas Schulze/Illustration

San Jose. Die Trennung von Paypal hat Ebay weniger hart getroffen als befürchtet: Im ersten Quartal nach der Abspaltung des erfolgreichen Bezahldienstes musste die Online-Handelsplattform überraschend wenig Abstriche machen, wie der am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichte Finanzbericht zeigt.

Das gefiel Anlegern sehr gut - die Aktie stieg nachbörslich zeitweise um mehr als acht Prozent.

Dabei sehen die Zahlen auf den ersten Blick wenig berauschend aus: Der Umsatz sank von Juli bis September um gut zwei Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert auf 2,1 Milliarden Dollar (1,9 Mrd Euro), wie Ebay mitteilte. Auch der Überschuss ging von von 673 auf 539 Millionen Dollar zurück. Dennoch fielen die Ergebnisse besser aus als von Analysten angenommen.

Investoren erfreute zudem, dass Ebay die Jahresprognose deutlich erhöhte. Das Unternehmen stellt für das laufende Geschäftsjahr nun einen Gewinn von 1,80 bis 1,82 Dollar pro Aktie in Aussicht. Zuvor waren es 1,72 bis 1,77 Dollar gewesen. Für das Schlussquartal 2015 peilt Ebay einen Umsatzanstieg an und rechnet mit Erlösen zwischen 2,28 und 2,33 Milliarden Dollar.

"Wir haben solide Ergebnisse erreicht, in einem Quartal, in dem wir eine komplexe Abspaltung abgeschlossen haben", kommentierte Vorstandschef Devin Weng den Finanzbericht. Ebays Bezahldienst Paypal, bislang der Umsatzmotor des Konzerns, war Mitte Juli als separate Gesellschaft an der Börse gelistet worden und wird seine Quartalszahlen am 28. Oktober vorlegen.

Ebay konzentriert sich nun ausschließlich auf das Kerngeschäft, das im wesentlichen aus der gleichnamigen Online-Auktions- und Handelsplattform besteht. Im E-Commerce ist die Konkurrenz über die Jahre aber immer härter geworden - vor allem der große Rivale Amazon macht mit seinem aggressiven Wachstum Druck.

dpa

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