Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+
EU-Parlamentspräsident Schulz mahnt Umsetzung von Bankenunion an

EU EU-Parlamentspräsident Schulz mahnt Umsetzung von Bankenunion an

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat die komplette Umsetzung der Bankenunion in Europa angemahnt. Von der Bundesregierung erwartet der Sozialdemokrat ein Ende der Blockade der einheitlichen europäischen Einlangesicherung.

Voriger Artikel
Niederlande verdienen mit ABN-Amro-Börsengang 3,3 Milliarden Euro
Nächster Artikel
Bundesbank-Präsident warnt vor Ausweitung der EZB-Geldflut

Bei der Umsetzung der Bankenunion hapert es an einigen Stellen gewaltig, sagt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz.

Quelle: Karlheinz Schindler

Berlin. Mit einer unfertigen Bankenunion wäre Europa bei einer neuen Finanzkrise auch wegen leerer öffentlicher Kassen deutlich schlechter aufgestellt als 2009, sagte Schulz am Freitag in Berlin auf dem Wirtschaftsgipfel der "Süddeutschen Zeitung". "Die Sparer und Steuerzahler wären ungeschützt dem nächsten Sturm an den Finanzmärkten ausgesetzt." Nochmals könne die Gesellschaft eine steuerfinanzierte Bankenrettung nicht verkraften.

Die gemeinsame Einlagensicherung ist in Deutschland umstritten. Bundesregierung und die Kreditwirtschaft fürchten, bei einer Vergemeinschaftung der Einlagensicherungssysteme würden die bereits vorhandenen deutschen Rettungstöpfe in die Haftung für Schieflagen ausländischer Banken genommen. 

Ohne eine gemeinsame Einlagensicherung als dritte Säule wäre die Bankenunion unvollständig, betonte Schulz. An einer Versicherung müssten alle teilnehmen. Sonderregelungen für deutsche Sparkassen oder Volksbanken dürften nicht dazu führen, dass das Prinzip der Bankenunion aufgegeben werde. Dass deutsche Steuerzahler für andere zahlen müssten, sei eine unlautere Behauptung. 

Gerade 16 der 28 EU-Staaten - darunter Deutschland - hätten die Richtlinie der Bankenabwicklung umgesetzt und nur elf Staaten die Richtlinie zu den Einlagensicherungssystemen, kritisierte Schulz: "Momentan aber hapert es an einigen Stellen gewaltig." 

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Aktien Tops & Flops

BAYER 93,39 +3,32%
DT. BANK 17,83 +2,86%
LUFTHANSA 12,88 +2,60%
RWE ST 11,15 -4,87%
E.ON 6,34 -2,16%
MÜNCH. RÜCK 175,77 -0,94%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 165,03%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 111,00%
Polar Capital Fund AF 103,34%
Fidelity Funds Glo AF 92,98%

mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr