Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
EU-Parlament: Mehr Sicherheit für Zahlungen im Internet

EU EU-Parlament: Mehr Sicherheit für Zahlungen im Internet

Verbraucher in Europa zahlen immer häufiger im Internet. Mit neuen Regeln sollen sie von 2017 an besser abgesichert werden.

Voriger Artikel
Deutsche Bank: Rekordverlust im dritten Quartal
Nächster Artikel
Bund der Versicherten: Klassische Lebensversicherung ist tot

Künftig soll es striktere Regelungen für die Sicherheit von Zahlungsdiensten geben.

Quelle: Frank May/Archiv/Symbolfoto

Straßburg. Bezahlen im Internet soll für Verbraucher in Europa sicherer und günstiger werden. Das EU-Parlament stimmte für eine neue Vorschrift, die ab 2017 gelten soll.

Mit den neuen Bestimmungen sollen Verbraucher mehr Auswahl bekommen, für Zahlungsdienste gelten zum Teil strengere Regeln, vor allem was die Sicherheit betrifft. Mehr Wettbewerb unter den Anbietern soll die Kosten für Zahlungsdienste senken.

Neu ist unter anderem, dass die EU-Regeln auch für Bezahldienste wie "Sofortüberweisung" gelten werden, bei denen die Beträge direkt vom Bankkonto abgebucht werden. Sie waren bisher von der Regulierung ausgenommen.

Verbraucher sollen außerdem besser bei Betrugsfällen geschützt werden - ihre maximale Beteiligung bei nicht autorisierten Zahlungen sinkt von 150 auf 50 Euro.

Wenn Mittel für Zahlungen reserviert werden müssen, deren endgültige Höhe noch unbekannt ist - etwa bei Autovermietungen oder in Hotels - muss der Kunde einen konkreten Betrag absegnen. Das überschüssige Geld muss sofort freigegeben werden. Die zusätzlichen Gebühren, die einige E-Commerce-Anbieter für Zahlungen per Kredit- oder EC-Karte verlangen, werden der Vergangenheit angehören.

Bisher verursache der Markt für die zersplitterten EU-Zahlungsdienste Ausgaben von 130 Milliarden Euro pro Jahr, sagte der christdemokratische italienische Berichterstatter Antonio Tajani. Diese Kosten bremsten die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Wirtschaft.

Die Gebühren für Kredit- und EC-Karten hatte die Volksvertretung bereits gedeckelt. Ab Ende 2015 gilt für Kreditkarten ein Limit von 0,3 Prozent des Zahlbetrags, für Debitkarten - die in Deutschland beliebten EC-Karten - 0,2 Prozent.  

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 14,69 +0,71%
BAYER 87,21 +0,71%
HEID. CEMENT 83,50 +0,67%
DT. BANK 14,73 -1,98%
VOLKSWAGEN VZ 118,37 -0,71%
LUFTHANSA 12,14 -0,50%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 166,72%
Structured Solutio AF 154,79%
Stabilitas PACIFIC AF 142,96%
AXA IM Fixed Incom RF 139,36%
Polar Capital Fund AF 103,07%

mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr