Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 9 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+
EU-Notfallfonds für Pleitebanken startet

Jahreswechsel EU-Notfallfonds für Pleitebanken startet

Europa schützt mit einem neuen Notfalltopf für Pleitebanken künftig die Steuerzahler vor Milliardenkosten. Vom 1. Januar 2016 gelten die gemeinsamen Regeln zur Sanierung und - im Notfall - Schließung von Banken ("Single Resolution Mechanism"/SRM).

Voriger Artikel
Verbraucherzentralen: Intransparenz bei digitalen Preisen
Nächster Artikel
Lufthansa will mehr als 4000 neue Mitarbeiter einstellen

Die Fahne der Europäischen Union spiegelt sich in einer Euro-Münze. Europa schützt mit einem Notfalltopf für Pleitebanken künftig die Steuerzahler vor Milliardenkosten.

Quelle: Oliver Berg

Brüssel. Der europäische Banken-Abwicklungsfonds soll künftig für die Kosten aufkommen. Im Fall der Schieflage einer Bank werden dann zunächst Eigentümer und Gläubiger von Banken zur Kasse gebeten. Erst als letztes Mittel sollen Einlagen von Sparern oder etwa Steuergelder herangezogen werden. Der Notfalltopf kann nur von den Staaten genutzt werden, die die Regeln ratifiziert haben. Er gilt für die Euroländer sowie Nicht-Eurostaaten, die freiwillig mitziehen.

Der Fonds soll mit Bankengeldern nach und nach aufgebaut werden und letztlich einen Umfang von 55 Milliarden Euro haben. Bis 2024, also innerhalb von acht Jahren, soll der Topf komplett gefüllt sein. Der Fonds soll schnell einspringen, um Problembanken über ein Wochenende hinweg abzuwickeln. In der Finanzkrise hatten die EU-Länder insgesamt 1,6 Billionen Euro in marode Geldhäuser gesteckt.

Die gemeinsame Abwicklung ist die zweite Säule der Bankenunion. Die erste Säule ist die gemeinsame Bankenaufsicht für Großbanken für die Eurozone, die im November 2014 gestartet war. Zudem soll es eine europäische Sicherung der Guthaben von Bankkunden geben (Einlagensicherung), allerdings ist der Vorschlag der EU-Kommission noch umstritten. Mit der Bankenunion will Europa für mehr Vertrauen in seiner Finanzbranche sorgen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Aktien Tops & Flops

LINDE 173,26 +2,06%
INFINEON 19,68 +1,08%
DT. BANK 17,09 +1,04%
DT. BÖRSE 91,05 +0,00%
Henkel VZ 123,89 +0,08%
DT. TELEKOM 17,87 +0,09%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 142,29%
Crocodile Capital MF 117,54%
Fidelity Funds Glo AF 104,49%
NORDINTERNET AF 98,93%
Allianz Global Inv AF 93,44%

mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, das Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zus... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr