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Dresdner Schiffs- und Yachtwerft schließt wohl im März

Dresdner Schiffs- und Yachtwerft schließt wohl im März

Die insolvente Schiffs- und Yachtwerft Dresden soll nach Gewerkschaftsangeben Ende März endgültig geschlossen werden. Alle 20 Mitarbeiter hätten vor Weihnachten die Kündigung erhalten, teilte die IG Metall Dresden mit.

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Ein Schiffssachverständiger in der Schiffswerft Dresden Laubegast (Archivbild).

Quelle: dpa

Die Beschäftigten seien für Dienstagabend aufgerufen, gegen die Schließung zu demonstrieren. Die Gewerkschaft forderte Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) erneut auf, sich für den Erhalt des Dresdner Traditionsunternehmens einzusetzen.

Die Werft, die ihre Umsätze hauptsächlich mit der Winterwartung und Reparatur historischer Dampfschiffe erwirtschaftet, hatte am 11. Januar 2011 Insolvenz angemeldet. Nach Angaben des Insolvenzverwalters bereitet ihr auch diesen Winter die schlechte Auftragslage Probleme. Demnach liegt das Auftragsvolumen der Saison bei lediglich 380.000 Euro. In den Vorjahren sei das Unternehmen mit Umsätzen zwischen 600.000 und 700.000 Euro bis in den April hinein ausgelastet gewesen.

dapd

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