Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -7 ° Regen

Navigation:
Google+
Dobrindt: Abgas-Manipulationen bleiben künftig nicht unentdeckt

Auto Dobrindt: Abgas-Manipulationen bleiben künftig nicht unentdeckt

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt setzt auf eine abschreckende Wirkung der geplanten strengeren Abgaskontrollen als Lehre aus dem VW-Skandal. "Das sind schlagkräftige Maßnahmen, damit jedem auch zukünftig klar ist: Der Versuch von Manipulation bleibt nicht unentdeckt", sagte der CSU-Politiker am Donnerstag in einer Aktuellen Stunde im Bundestag.

Voriger Artikel
Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafen für Ex-Porschechefs
Nächster Artikel
Ermittler durchsuchen VW-Niederlassung in Südkorea

Müssen Autos bald unangekündigt zum «Dopingtest»?

Quelle: Patrick Pleul

Berlin. g.

Herstellern solle vorgeschrieben werden, Motorsoftware beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) offenzulegen. Technische Prüfdienste sollen sich bei Autobauern abwechseln. In "Anti-Schadstoff-Dopingests" sollen unangemeldet zugelassene Wagen kontrolliert werden. Dafür sollen staatliche Prüfstände entstehen.

Die Opposition warf Dobrindt Zögerlichkeit und Intransparenz beim Aufklären vor. Die von ihm eingesetzte Untersuchungskommission sei eher eine Beratungskommission, kritisierte Linke-Verkehrsexperte Herbert Behrens.

Es sei inakzeptabel, wenn mit der Manipulation von Schadstoffwerten Profit vor Gesundheit gehe. Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer sprach von einem "gigantischen Industrie- und Umweltproblem". Überschreitung von Abgaswerten finde bei vielen Automarken statt. "Dass die Branche das billigend nach wie vor in Kauf nimmt, das können wir nicht länger hinnehmen."

Der CDU-Abgeordnete Oliver Wittke betonte, Betrügereien bei VW seien zu ahnden. Kriminelles Verhalten eines einzelnen Unternehmens auf die ganze Branche zu übertragen, sei aber eine Unverschämtheit. "Die Autoindustrie ist und bleibt eine starke Branche in Deutschland." Arno Klare (SPD) wies darauf hin, dass bei der nötigen Offenlegung der Motorsoftware Datenschutz gewährleistet werden müsse.

Dobrindt wies Vorwürfe einer zu großen Nähe zur Autoindustrie zurück. "Partnerschaft ist keine Kumpanei." Die Bundesregierung kläre im Sinne der Kunden, der Wirtschaft und der Beschäftigten auf.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Aktien Tops & Flops

E.ON 6,23 +1,60%
FMC 74,28 +1,60%
RWE ST 11,90 +1,53%
LUFTHANSA 12,11 -1,22%
MERCK 92,85 -0,67%
LINDE 155,29 -0,64%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 154,79%
Polar Capital Fund AF 102,15%
Stabilitas GOLD+RE AF 93,39%
Morgan Stanley Inv AF 91,64%
First State Invest AF 89,33%

mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr