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Deutsche Industrie mit zweitem Auftragsplus in Folge

Konjunktur Deutsche Industrie mit zweitem Auftragsplus in Folge

Die Vorzeichen für die deutsche Industrie haben sich wieder etwas verbessert. Nach Daten des Statistischen Bundesamts verzeichneten die Industriebetriebe den zweiten Monat in Folge einen spürbaren Auftragszuwachs.

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Auftragszuwachs in der Industrie: Volkswirte sprechen von einem Ende des Abwärtstrends vom Sommer.

Quelle: Bernd Wüstneck/Symbolbild

Wiesbaden. Nach einem korrigierten Anstieg um 1,7 (zunächst 1,8) Prozent im Oktober stiegen die Aufträge im November um 1,5 Prozent.

Positive Impulse kamen im November vor allem aus dem Inland, die Binnenaufträge stiegen um 2,6 Prozent. Aus dem Ausland kamen dagegen nur 0,6 Prozent mehr Aufträge. Ökonomen unterstrichen, dass sich die Bestellungen von außerhalb der Eurozone besser entwickelten, als diejenigen aus dem Währungsraum. Der Pessimismus wegen der Konjunkturschwäche in vielen Schwellenländern, insbesondere in China, sei weit übertrieben, kommentierte Andreas Rees, Chefvolkswirt für Deutschland von der Bank Unicredit.

Nach Gütergruppen wurden vor allem Vorleistungsgüter stärker nachgefragt. Die Nachfrage erhöhte sich um 4,8 Prozent. "Dies ist grundsätzlich ein gutes Zeichen, da die Vorleistungsgüteraufträge der gesamten Entwicklung in der Regel vorauslaufen", erklärte Experte Heinrich Bayer von der Postbank. Die für die konjunkturelle Entwicklung wichtigen Investitionsgüter wurden dagegen etwas weniger nachgefragt. Die Bestellungen von Konsumgütern fielen recht deutlich um 2,4 Prozent.

Volkswirte der BayernLB sprachen von einem Ende des Abwärtstrends vom Sommer. Dieser war vor allem durch eine deutlich schwächere Nachfrage aus aufstrebenden Ländern Asiens und Südamerikas zurückzuführen. Die Commerzbank zeigte sich hingegen skeptisch, dass bereits von einer Trendwende gesprochen werden könne. "Unserer Ansicht nach kann noch keine Entwarnung gegeben werden", schrieb Experte Marco Wagner in einem Kommentar. Er nannte vor allem die Turbulenzen in China als Grund für gebotene Vorsicht.

dpa

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