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Bundesregierung will maritime Wirtschaft stärken

Wirtschaftspolitik Bundesregierung will maritime Wirtschaft stärken

Mehr Geld und eine bessere Infrastruktur für die maritime Wirtschaft: Reeder sollen entlastet, die Seehäfen besser angebunden werden. Wirtschaftsminister Gabriel und Verkehrsminister Dobrindt stehen auch hinter der Elb- und Weservertiefung.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel in Bremerhaven bei der Eröffnung der 9. Nationalen Maritimen Konferenz.

Quelle: Carmen Jaspersen

Bremerhaven. Mit dem Ausbau von Wasserwegen und Schienen, der Förderung von Zukunftstechnologien und finanzieller Unterstützung will die Bundesregierung die maritime Wirtschaft im globalen Wettbewerb stärken.

So sollen die Reeder um jährlich mehr als 100 Millionen Euro unter anderem bei den Sozialversicherungsbeiträgen entlastet werden, kündigte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) auf der 9. Nationalen Maritimen Konferenz in Bremerhaven am Dienstag an. 350 Millionen Euro sollen in die Schienenanbindung der Seehäfen, rund 55 Millionen von 2016 an in die Digitalisierung der Hafenlogistik fließen.

"Die Grundlage unseres Wohlstands ist die Schifffahrt und die maritime Kompetenz", sagte Dobrindt. Über die Zukunftsperspektiven der Branche diskutierten auf der zweitägigen Konferenz rund 800 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung. Die maritime Wirtschaft gehöre mit einem jährlichen Umsatz von rund 50 Milliarden Euro und fast 400 000 Beschäftigten zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige, betonte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). "Sie schafft Innovation und Beschäftigung in ganz Deutschland."

Beide Minister sprachen sich für die geplante Vertiefung von Weser und Elbe aus, damit die deutschen Seehäfen im europäischen Wettbewerb nicht ins Hintertreffen geraten. Das Bundesverwaltungsgericht fordert bei beiden Projekten Nachbesserungen. Diese würden bald vorliegen, sagte Dobrindt. "Dann wird es am Geld auf keinen Fall scheitern. Mein Ministerium hat die nötigen finanziellen Mittel sowohl für die Elbe- als auch für die Weser-Vertiefung vorgesehen."

Den Klimawandel und die knapper werdenden Ressourcen bezeichnete Gabriel als eine Herausforderung aber auch als eine Chance für die maritime Wirtschaft. Diese könne mit der Offshore-Energie und dem Tiefseebergbau neue Geschäftsfelder erschließen, sagte er. Während der Konferenz unterzeichnete Deutschland zwei Absichtserklärungen mit Frankreich, wonach beide Länder bei der Erforschung und dem Abbau von Rohstoffquellen in der Tiefsee zusammenarbeiten wollen.

dpa

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