Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -7 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Bundesagentur geht von weiterem Rückgang der Arbeitslosenzahlen in Sachsen aus

Bundesagentur geht von weiterem Rückgang der Arbeitslosenzahlen in Sachsen aus

Auch im kommenden Jahr wird die Arbeitslosigkeit in Sachsen zurückgehen. „Ich rechne im Durchschnitt mit 217.000 registrierten Erwerbslosen in Sachsen“, sagte Jutta Cordt, Chefin der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Freistaat, im Interview mit der LVZ.

Voriger Artikel
Schweinegrippe-Impfstoff wird verbrannt - Sachsen bleibt auf 13,8 Millionen Euro sitzen
Nächster Artikel
Arbeitslosenzahl sinkt bundesweit um 24.000 auf 2,713 Millionen – Sachsen bleibt stabil
Quelle: dpa

„Das ist eine erfreuliche Entwicklung und der niedrigste Stand seit 1991.“ Der Rückgang erfolge „nicht zuletzt aus demografischen Gründen“ und sofern es nicht zu einem drastischen Einbruch der Wirtschaftsleistung komme.

2011 werde es in den Wintermonaten einen „leichten Einbruch“ geben, aber „wir bleiben unter den Zahlen des Vorjahres“, sagte Cordt weiter. Für dieses Jahr habe sie ursprünglich mit 228.000 bis 232.000 Arbeitslosen gerechnet. „Ich gehe jetzt im Durchschnitt von 226.000 aus.“

Von der Entwicklung profitierten auch die Langzeitarbeitslosen, deren Zahl gesunken sei. Allerdings seien immer noch 63.000 Menschen länger als ein Jahr arbeitslos. Cordt: „Das ist ein Drittel aller Arbeitslosen. Damit haben wir immer noch einen sehr hohen Anteil. Viele sind in der Grundsicherung, beziehen also Arbeitslosengeld II. Je länger sie keine reguläre Beschäftigung haben, desto schwieriger wird es, sie in Arbeit zu integrieren.“

phpTmuNKl20101130103744.jpg

Auch im kommenden Jahr erwartet BA-Regionaldirektionschefin Jutta Cordt einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen. (Archivfoto)

Quelle: BA

Jutta Cordt erwartet im kommenden Jahr weniger Mittel für die Eingliederung in den Arbeitsmarkt, also Gelder unter anderem für Weiterbildung und Qualifizierung. 2011 hätten Sachsen rund 505 Millionen Euro zur Verfügung gestanden. Da die Arbeitslosigkeit aber sinke, werde es letztlich ungefähr gleichviel Geld pro Kunde geben. Gleiches gelte für die Grundsicherung.

Andreas Dunte

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 16,19 +4,82%
E.ON 6,34 +3,36%
INFINEON 16,21 +2,66%
Henkel VZ 105,60 -1,19%
LINDE 154,47 -1,16%
SIEMENS 108,12 -0,81%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 153,16%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 111,56%
Polar Capital Fund AF 102,45%
Fidelity Funds Glo AF 91,69%

mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr