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Brand macht Ostergeschäft für Geflügelhof Großenhain kaputt

Brand macht Ostergeschäft für Geflügelhof Großenhain kaputt

Dresden (DNN/I. P.). Die Höhe des Schadens konnte Geschäftsführer Alexander Riedel zunächst noch gar nicht abschätzen. "Wir wissen noch nicht, was von dem Stall noch nutzbar ist", sagte der Chef des Geflügelhofes Großenhain gestern Abend.

Da hatte die Feuerwehr gerade mit Einsatzkräften aus Großenhain und umliegender Ortsteile das Feuer in einem der Ställe gelöscht. Nach dem Mittag war der Brand ausgebrochen, Rauchwolken zogen nach Angaben von Augenzeugen über das Gelände. Menschen kamen nicht zu Schaden. Laut Riedel blieb die Brandursache zunächst unklar. Ob es Probleme mit der auf dem Dach installierten Solaranlage gab, oder die Ursache im Stall zu suchen ist, konnte noch nicht geklärt werden. Die Feuerwehr hatte bei ihrem Einsatz zunächst die Öffnung des Stalls untersagt, um eine Verpuffung zu vermeiden. Angesichts der Rauchentwicklung ging Riedel nicht davon aus, dass die Tiere noch gerettet werden könnten. 15 000 Legehennen lebten in dem Stall, einer von zehn Anlagen in Großenhain. Ohne schon Zahlen nennen zu können, rechnet Riedel mit einem erheblichen wirtschaftlichen Schaden für das Unternehmen mit seinen 50 Mitarbeitern. Schließlich gebe es Lieferverträge. Gerade jetzt im Ostergeschäft sei die Nachfrage groß. Das Unternehmen könne nun nur auf die Kompromissbereitschaft der Handelsketten hoffen. Insgesamt hielt das Unternehmen in seinen Ställen, zu denen auch Objekte in Mecklenburg-Vorpommern gehören, bislang etwa 200 000 Hühner. Bei einer durchschnittlichen Legeleistung von 80 Prozent wurden dabei täglich 160 000 Eier produziert. Der Ausfall von 15000 Tieren ist kaum vorher einzukalkulieren, erklärte Riedel.

Der Großenhainer Geflügelhof ist ein Familienbetrieb, der nach eigenen Angaben bereits seit seiner Gründung 1991 auf umwelt- und artgerechte Boden- und Freilandhaltung für Legehennen gesetzt hat. Großhandel, Lebensmitteleinzelhandel und regionale Wochenmärkte werden mit Eiern beliefert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.04.2012

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