Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+
Bericht: Stahl-Konsolidierung könnte noch 2016 anlaufen

Stahl Bericht: Stahl-Konsolidierung könnte noch 2016 anlaufen

Bei einer möglichen Neuaufstellung der europäischen Stahlbranche könnten auch in Deutschland Standorte in Gefahr geraten. In der Branche laufen Gespräche, Ergebnisse sind nach einem Medienbericht noch in diesem Jahr möglich.

Voriger Artikel
Wieder stehen Hunderte Schlange für die Fünf-Euro-Münze
Nächster Artikel
Griechenlands Wirtschaft erholt sich schneller als erwartet

Stahlkocher bei Thyssenkrupp in Duisburg: Die Stahlbranche steckt in einer tiefen Krise.

Quelle: Oliver Berg/Illustration

Düsseldorf. Eine mögliche Konsolidierung des europäischen Stahlmarkts könnte nach Informationen des "Handelsblatts" noch vor Jahresende anlaufen.

"Der Druck ist für alle in der Industrie so hoch, dass noch in diesem Jahr etwas passieren muss", zitiert die Zeitung aus Branchenkreisen. Angesichts massiver Überkapazitäten in Europa, gingen Experten davon aus, dass jeder fünfte Hochofen überflüssig sei. In Deutschland müssten zwei Anlagen geschlossen werden.

Bei einem möglichen Zusammenschluss müsse auch der Branchenprimus Thyssenkrupp Produktionsstätten opfern. Gefährdet seien kleinere Standorte wie Bochum, Siegen oder Dortmund. Der Essener Konzern könnte seine Stahlsparte mit Tata Steel, Salzgitter oder Arcelor-Mittal zusammenführen, so die Zeitung. Gute Chancen hätten die beiden ausländischen Unternehmen. Die Gespräche mit Salzgitter gestalteten sich dagegen schwierig.

Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger wies erneut auf Überlegungen zu einer Konsolidierung in der Krisenbranche hin. "Dass in dieser schwierigen Situation alle Stahlunternehmen nach Lösungen suchen, wie man mit den Herausforderungen umgeht, ist ganz normal und gehört zu einem verantwortungsvollen Management mit dazu", sagte Hiesinger am Donnerstagabend in Düsseldorf.

"Wir sprechen auch ganz offen darüber, dass aus unserer Sicht in der derzeitigen Situation eine Konsolidierung der europäischen Stahlindustrie ein möglicher Schritt nach vorne sein kann", so der Manager. Hintergrund der Überlegungen seien die anhaltenden Probleme beim Stahl unter anderem durch Überkapazitäten. Europas Stahlkocher leiden besonders unter der billigen Konkurrenz auch China.

"Wir sehen strukturelle Themen in der Stahlindustrie, die wir nicht negieren können", so Hiesinger. Dies könne auch bedeuten, dass weniger leistungsfähige Anlagen abgeschaltet werden müssten. Ob und wann eine solche Konsolidierung tatsächlich stattfinde, sei jedoch noch "absolut unklar".

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Aktien Tops & Flops

RWE ST 15,14 +2,08%
INFINEON 17,23 +0,77%
E.ON 7,18 +0,55%
MERCK 103,82 -2,10%
ALLIANZ 169,27 -0,57%
Henkel VZ 118,70 -0,47%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Crocodile Capital MF 140,69%
Structured Solutio AF 132,21%
Morgan Stanley Inv AF 114,26%
First State Invest AF 102,60%
Fidelity Funds Glo AF 100,57%

mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr