Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Bahn kämpft gegen Strafzahlungen im Regionalverkehr

Verkehr Bahn kämpft gegen Strafzahlungen im Regionalverkehr

Mit Regionalzügen und S-Bahnen macht die Bahn deutlich mehr Umsatz als mit ihren Flaggschiffen im Fernverkehr. Es könnte noch mehr sein - wenn die Qualität besser wäre.

Voriger Artikel
Deutsche Post baut eigene E-Autos für die Zusteller
Nächster Artikel
Wartelisten: Große Nachfrage nach Bankschließfächern

Regionalbahn im Hauptbahnhof in Frankfurt/Main. Die Pünktlichkeit im Regionalverkehr ging im vergangenen Jahr leicht auf 94,2 Prozent zurück.

Quelle: Christoph Schmidt

Berlin. Streiks und Unwetter haben die millionenschweren Strafzahlungen der Bahn im Regionalverkehr in den vergangenen Jahren steigen lassen.

Durchschnittlich behielten die Verkehrsverbünde seit 2013 jährlich etwa 200 Millionen Euro ein, weil die Bahnsparte DB Regio nicht die volle vereinbarte Leistung brachte.

"2014 und 2015 waren besonders belastet", sagte eine Bahnsprecherin der Deutschen Presse-Agentur, ohne präzise Zahlen zu nennen. "Wir müssen da besser werden und haben im Rahmen des Programms "Zukunft Bahn" Maßnahmen dazu ergriffen."

So will die Bahn etwa Sträucher und Bäume an den Strecken besser zurückschneiden, damit es nach Stürmen weniger Ausfälle gibt. "Das soll die Qualität für die Kunden steigern und damit auch die Pönalen senken." Im vergangenen Jahr entsprach die Höhe der Strafzahlungen (Pönalen) etwa drei Prozent des 7,8-Milliarden-Euro-Umsatzes von DB Regio.

Die Pünktlichkeit im Regionalverkehr ging im vergangenen Jahr leicht auf 94,2 Prozent zurück. Bei der S-Bahn Berlin stieg die Summe, die das Land Berlin wegen Minderleistungen einbehielt, von 7,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 10,3 Millionen Euro. Bei der Münchner S-Bahn haben sich die Strafzahlungen wegen Verspätungen, Zugausfällen und anderen Mängeln im vergangenen Jahr auf 400 000 Euro verdoppelt.

S-Bahnen und Regionalzüge werden im Auftrag der Länder von den Verkehrsverbünden bestellt und bezuschusst - im vergangenen Jahr mit gut 3,8 Milliarden Euro. DB Regio trägt doppelt so viel zum Konzernumsatz bei wie der Fernverkehr mit ICE, Intercity und Eurocity, den die Bahn auf eigene Rechnung betreibt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Aktien Tops & Flops

THYSSENKRUPP 22,99 +4,25%
VOLKSWAGEN VZ 125,15 +2,97%
BMW ST 85,91 +2,89%
RWE ST 11,85 -1,18%
INFINEON 15,96 -0,56%
FRESENIUS... 68,37 -0,39%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 159,95%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 113,23%
Fidelity Funds Glo AF 91,70%
Morgan Stanley Inv AF 91,29%

mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr