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BER-Terminalsperrung könnte in Teilen länger dauern

Luftverkehr BER-Terminalsperrung könnte in Teilen länger dauern

Immerhin: Für den Großteil des Terminals rechnen die Verantwortlichen am neuen Berliner Hauptstadtflughafen mit einer baldigen Freigabe. Doch noch sind die Auswirkungen des Baustopps schwer abzuschätzen.

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Es nimmt einfach kein Ende: Der Baustopp am neuen Berliner Hauptstadtflughafen könnte für Teilflächen noch mehrere Wochen dauern.

Quelle: Patrick Pleul/Archiv

Berlin. Der Baustopp am neuen Berliner Hauptstadtflughafen könnte für Teilflächen noch mehrere Wochen andauern. Davon geht der Berliner Flughafen-Koordinator Engelbert Lütke Daldrup aus.

Die Bauaufsicht hatte das Terminal am Montag gesperrt, weil am Hallendach schwerere Ventilatoren für Rauchgas hängen als geplant. An diesem Freitag beschäftigt sich der Aufsichtsrat mit dem Problem. Das Dach sei nicht einsturzgefährdet, betonte Daldrup. "Die Statik des Terminaldachs ist gutachterlich bestätigt worden."

Der Staatssekretär erwartet, dass der von der Bauaufsicht gesperrte Bereich unter den leichteren Ventilatoren in wenigen Tagen wieder freigegeben wird. Bei den fünf schwereren Ventilatoren könne das noch ein bis vier Wochen dauern.

Die gesamte Dachstatik sei nachberechnet worden, das Ergebnis werde gerade geprüft, sagte Daldrup, der dem Aufsichtsrat der staatlichen Flughafengesellschaft angehört. Bei der Bauaufsicht des Landkreises Dahme-Spreewald war nach Angaben einer Sprecherin bis Donnerstagnachmittag noch kein neues Statik-Gutachten eingegangen.

Ob das Problem Auswirkungen auf die Eröffnung des Flughafens im zweiten Halbjahr 2017 habe, sei nicht abzuschätzen, sagte Lütke Daldrup. Zwischen baulicher Fertigstellung und Eröffnung sei ein Puffer von 12 bis 18 Monaten eingeplant. "Das scheint aus heutiger Sicht eine auskömmliche Zeit zu sein."

Die Berliner CDU forderte den Regierenden Bürgermeister und Aufsichtsratschef Michael Müller (SPD) auf, bei der Sitzung am Freitag für Ordnung zu sorgen. "Das Dauer-Chaos am BER nervt nur noch", teilte Generalsekretär Kai Wegner mit.

dpa

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