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Arbeitslosenzahl in Sachsen im Februar leicht angestiegen - Leipzig bleibt Schlusslicht

Arbeitslosenzahl in Sachsen im Februar leicht angestiegen - Leipzig bleibt Schlusslicht

Chemnitz.. Nach einem kräftigen Einbruch im Januar hat der Winter auch im Februar seine Spuren am sächsischen Arbeitsmarkt hinterlassen. Die Zahl der Arbeitslosen in Sachsen stieg erneut leicht an.

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Die Zahl der Arbeitslosen ist in Sachsen erneut leicht angestiegen.

Quelle: dpa

Zum Monatsende waren offiziell 227.018 Erwerbslose registriert, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Chemnitz mitteilte. Dies seien 1221 Arbeitslose mehr als im Januar, aber rund 9100 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg im Monatsvergleich von 10,6 auf 10,7 Prozent. Insgesamt sind aktuell 227.018 Menschen ohne Job im Freistaat gemeldet.

Nach Einschätzung der Chefin der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, Jutta Cordt, ist der Anstieg ausschließlich auf saisonale Gründe zurückzuführen. Um diese Jahreszeit gebe es häufiger witterungsbedingte Kündigungen bei Außentätigkeiten sowie Arbeitslosmeldungen nach beendeter Berufsausbildung. So hätten sich im Februar allein rund 1000 Jugendliche aus einer betrieblichen oder überbetrieblichen Ausbildung arbeitslos gemeldet.

Keine Trendwende - Zahl der Arbeitslosen in Leipzig geht zurück

Insgesamt geht Cordt nicht von einer Trendwende aus. Der sächsische Arbeitsmarkt zeige sich weiter robust, ein positives Signal sei auch die steigende Einstellungsbereitschaft der Betriebe. So würden Arbeitgeber für das Frühjahr bereits jetzt freie Stellen melden, um sich gute Fachkräfte zu sichern. Mit 8479 neuen Jobangeboten im Februar sei die Anzahl im Vergleich zum Vormonat um 35,4 Prozent gestiegen. Wurden im Januar noch 922 freie Stellen weniger als vor einem Jahr gemeldet, schrumpfte der Abstand im Februar auf 467 Stellen weniger.

In den Regionen stellt sich die Entwicklung unterschiedlich dar, wie aus der Statistik der Regionaldirektion hervorgeht. Während sachsenweit die Arbeitslosenzahl im Februar um 0,5 Prozent zunahm, verzeichnen die Agenturbezirke Chemnitz und Zwickau einen Rückgang um 0,4 beziehungsweise 0,7 Prozent. Zwickau weist mit einer Quote von 9,3 (Januar: 9,4) Prozent weiter die niedrigste Arbeitslosigkeit unter den elf sächsischen Agenturbezirken auf. Schlusslichter sind gleich bleibend Bautzen und Leipzig mit 12 Prozent.

Beim Vergleich der Landkreise und kreisfreien Städte schneiden auch die Stadt Leipzig und Görlitz mit 1,5 Prozent und Görlitz mit 0,3 Prozent Arbeitslosen weniger als im Januar günstig ab. Görlitz ist jedoch mit einer Quote von 13,7 (Januar 13,8) Prozent weiter der Landkreis mit der höchsten Arbeitslosigkeit.

dapd

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